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Jugendbeirat konstituierte sich : Jährliche Party in der Bootshalle?

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einmal im Jahr eine politische Bootshallen-Party ausrichten? Über diese Idee diskutierte der neue Jugendbeirat der Stadt Uetersen am Ende seiner ersten Sitzung. Was aus den Überlegungen herauskommen wird, ist noch offen. Doch die Begeisterung für die Arbeit war den neun gewählten Mitgliedern bei ihrer Versammlung im Stadtwerkehaus bereits abzuspüren.

Erstmals seit elf Jahren gibt es in Uetersen wieder einen Jugendbeirat. Bei einer Wahl im Mai bestimmten die 14- bis 21-jährigen Einwohner und Besucher der Uetersener Schulen und Vereine die Zusammensetzung (wir berichteten). Nun führte Bürgermeisterin Andrea Hansen die Jugendlichen offiziell in ihr Amt ein. „Ich verpflichte Sie auf gewissenhafte Erfüllung Ihrer Obliegenheiten und zur Verschwiegenheit“, sagte die Verwaltungs-Chefin und drückte jedem zur Besiegelung ihrer Worte die Hand.

Aufgabe des Beirats ist es, die Interessen der Jugendlichen in den politischen Gremien zu vertreten. Mit ihrem neuen Amt können die Gewählten mehr Einfluss für ihre Altersgruppe nehmen als ohne. So dürfen sie in der Ratsversammlung und in den Ausschüssen Anträge stellen, wenn es um Fragen der Jugend geht.

Die wünscht sich vor allem mehr Angebote zur Freizeitgestaltung. „Das Problem ist: Es gibt in Uetersen nicht so viele Möglichkeiten sich aufzuhalten“, sagte die frischgewählte Pressesprecherin Julia Rosteck. Dieser Mangel sei ein wesentlicher Grund dafür gewesen, den Beirat wiederzubeleben. Die Idee für eine Disco-Veranstaltung kam jedoch aus den Fraktionen.

Wie der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Andreas Faust berichtete, lautete der Arbeitstitel „Politik macht Disco“.

Angedacht sei es, dass sich die Parteien am Rande der Veranstaltung präsentieren. „Es geht nicht um tiefgreifende politische Gespräche, sondern darum, dass überhaupt mal ein Kontakt entsteht“, sagte er. So könne politischer Nachwuchs gewonnen werden. Als Ort kam die Bootshalle am Hafen ins Gespräch.

Niklas Ziehm führte die Beliebtheit der Adresse an: „Die Bootshallen-Party ist schon ein Name. Alle freuen sich auf die Abi-Party dort“, sagte er.

Per Brief regte ein Mitschüler darüber hinaus die Einrichtung eines Skater-Parks und eines Kunsthauses an.

Der Beirat tagt pro Quartal einmal. Die nächste öffentliche Sitzung ist für Donnerstag, 15. August, 18 Uhr im Stadtwerkehaus geplant.

Der Jugendbeirat hat gewählt: Vorsitzende ist Saskia Reibe, ihr erster Stellvertreter Niklas Ziehm, ihr zweiter Stellvertreter Alexander Bleck. Das Amt der Kassenwartin übernahm Fenja Ahrens. Ihr Stellvertreter heißt John Titz. Zur Schriftführerin wurde Laura Silber gewählt, zu Pressesprechern Julia Rosteck und Swantje Ahrens.

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erstellt am 12.Jun.2013 | 18:29 Uhr

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