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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 17:02 Uhr

Handball : Ja, Esingen steigt auf

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Kreis schloss sich am Sonnabendnachmittag. 713 Tage, nachdem die 1. Männer des TuS Esingen am Ende der Saison 2012/2013 das damalige Aufstiegs-Rückspiel zur Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein beim TSV Alt Duvenstedt mit 18:27 verloren, schafften sie endlich den ersehnten Sprung in die Oberliga. Dem 29:29, das die Tornescher im Aufstiegs-Hinspiel bei der HSG Schülp/Westerrönfeld/ Rendsburg erreicht hatten, ließen sie am Sonnabend einen 30:21-Heimsieg folgen und machten damit im Rückspiel den Aufstieg in Deutschlands vierthöchste Liga perfekt.

shz.de von
erstellt am 26.Apr.2015 | 19:36 Uhr

450 zahlende Zuschauer vermeldete der 2. TuS-Vorsitzende Hans-Günter Voß; hinzu kamen zahlreiche Kinder sowie Spieler anderer TuS-Teams, die keinen Eintritt bezahlen mussten. Sie alle sahen, rechtzeitiges Erscheinen vorausgesetzt, wie den Gästen in der voll besetzten Neuen KGST-Halle das erste Tor des Tages gelang. Dieses 0:1 blieb aber aus TuS-Sicht der einzige Rückstand. Hatten die Esinger im Hinspiel noch über sieben Minuten auf ihren ersten Treffer warten müssen, so brach Jannik Genz nun nach dreieinhalb Minuten den Bann: Er verwandelte einen Siebenmeter, den Timo Kreckwitz herausgeholt hatte, zum 1:1.

In der sechsten Minute sorgte Kreckwitz für die erste TuS-Führung und das darauf folgende 2:2 war bereits der letzte ausgeglichene Spielstand. Benedict Philippi sorgte mit einem Kracher aus dem rechten Rückraum für die erneute Führung, die von der Heim-Sieben kontinuierlich ausgebaut wurde. Beim Stand von 8:4 nahm HSG-Coach Volker Paul bereits seine Auszeit (14. Minute). Gestützt auf ihren bärenstark haltenden Torwart Benjamin Boje, konnten die TuS-Männer es sogar verschmerzen, dass Genz seinen zweiten Siebenmeter über das Ziel setzte (19.). Tom Schmitt stellte brachial den 14:9-Pausenstand her und Voß sagte zuversichtlich: „Das sollte sich unsere Mannschaft nicht mehr nehmen lassen!“

Nicht ganz so optimistisch war Till Krügel, der zusammen mit Jan-Henning Himborn von der TuS-Bank aus die Kommandos gab: „Erst, als unser Tor-Vorsprung und die noch offenen Minuten identisch waren, war ich überzeugt davon, dass nichts mehr anbrennen wird ...“ Das 26:19 von Lennart Haas in der 53. Minute dürfte also ungefähr der Moment gewesen sein, in dem auch Krügel durchatmete.

Die Esinger hatten sich zuvor auch nicht davon beirren lassen, dass ihr bester Schütze Max-Lennart Albrecht in der 46. Minute beim Stand von 21:14 für seine dritte Zeitstrafe die Rote Karte bekam. Als die Schülper in der Schlussphase zwangsweise offensiver wurden, nutzten die Hausherren dies noch zu einigen Gegenstößen und schraubten das Ergebnis von 26:21 (56.) zum 30:21-Endstand in die Höhe.

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