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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 21:43 Uhr

Initiative : Ist Uetersen noch Rosenstadt?

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Hat Uetersen den Titel Rosenstadt noch verdient? Im Rosarium blüht die Pracht zwar. Aber wie sieht das übrige Stadtbild aus? Nach Ansicht des Uetersener Kaufmanns Heinz Kubik: mau.

„Es sind in den letzten Jahren alle Beete platt gemacht worden“, sagte er gestern im Blick auf die städtischen Flächen. Aus Pflanzenkübeln am Ossenpadd wuchere nur noch Unkraut. Viele Bürger brachten zwar im Laufe der Jahre Rosengitter an ihren Häusern an, lassen dort zum Teil inzwischen aber anderes wachsen.

Kubik sorgt sich um das Image der Stadt. 2015 werde Uetersen den deutschen Rosenkongress ausrichten. „Wie sieht Uetersen dann aus?!“, fragte er. Dabei geht es auch anders: „In Dänemark stehen in den Zentren Unmengen an Stockrosen, und es ist einfach schön. Dieser Kick ist in Uetersen noch nicht angekommen“, bedauerte der Kaufmann.

Er will das Stadtbild verändern. Im Frühjahr 2015 will er auf einem Grünstreifen zwischen Parkpalette und Klosterkoppel sieben runde Rosenbeete anlegen. Sie sollen in sieben weiß getünchten Betonringen wachsen. „Ich möchte hier Rosen-Leuchtpunkte setzen, die auch im Stadtbereich weitere Nachahmer finden und unsere Bewohner und Gäste erfreuen. Wir sind schließlich eine Rosenstadt, die das auch zeigen muss“, sagte der Uetersener Kaufmann gestern.

Die Organisation steht bereits: Das UetersenStadtmarketing (USM) wird die 50 Zentimeter hohen Ringe mit Durchmessern von je 1,50 Meter kaufen. Die Lieferfirma wird sie kostenlos platzieren. Die Firma Riewesell soll sie schneeweiß und wetterfest streichen. Die Rosen möchte ein weltbekannter Züchter spenden, der aber erst bei der Einweihung genannt werden will. Ein Gartenbaumeister wird die Ringe mit Rosenerde befüllen und die Blumen pflanzen, aber nicht bunt durcheinander. „Es soll in jedem Ring nur eine Rosensorte Platz finden, damit sie auch richtig strahlen“, sagte Kubik. Schilder sollen die Sorten benennen und Pflegehinweise geben – als Anregung für Nachahmer. Kubik hofft, dass viele Uetersener auf seinen Zug aufspringen. „Wenn jeder Bürger vor seinem Haus eine Gehwegplatte rausnimmt und eine Rose reinsetzt: Das wäre schon das Bild einer Rosenstadt“, verkündete er.

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erstellt am 16.Sep.2014 | 22:09 Uhr

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