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Offizielle Schlüsselübergabe : Investitionen in Feuerwehr-Wachen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In der 317 Quadratmeter großen neuen Fahrzeughalle an der Esinger Wache standen am 20. April nicht die Einsatzfahrzeuge, sondern Tische und Bänke für die zahlreichen Gäste, die zur offiziellen Einweihung des insgesamt 547 Quadratmeter großen Wachenanbaus gekommen waren. Darunter auch Delegationen aus den Partnerstädten Gmunden, Strzelce Krajenskie und Jammerbugt sowie der Esinger Partnerwehr Leinfelden-Echterdingen.

shz.de von
erstellt am 21.Apr.2013 | 21:34 Uhr

„Schaut Euch an, was sich hier alles verändert hat“, rief Bürgermeister Roland Krügel den Gästen zu. Und die waren voll des Lobes, was Tornesch für seine beiden Wehren leistet. Denn auch in Ahrenlohe wird die Wache erweitert. Der 1,4 Millionen Euro teure Anbau in Esingen mit Fahrzeughalle und Waschplatz, Alarmgarderoben, Lager, Sanitärräumen und Gerätewartbüro sowie ein im Obergeschoss des Bestandshauses geschaffenes Wehrführerbüro und ein Ausbildungsraum werden bereits seit Dezember 2012 genutzt. „Eine Feuerwehr ist heutzutage mit einem modernen Dienstleister zu vergleichen. Wir freuen uns, dass wir nun so gute Bedingungen erhalten haben“, sagte Wehrführer Günther Pieper. Er dankte den Tornescher Politikern für die Bereitstellung der finanziellen Mittel, den Mitarbeitern der Verwaltung für die Unterstützung und den Architekten und allen am Bau Beteiligten für die Umsetzung des Baus und natürlich auch den Mitgliedern seiner Wehr.

Mit dem modernen und auf die Aufgabenerledigung der Wehr abgestimmten Anbau hat sich die Nettogrundfläche der Esinger Wache verdoppelt. „Bürgermeister Roland Krügel brachte in seiner Ansprache zum Ausdruck, dass Tornesch zwei Standorte für Feuerwehren benötige und daher 2009 auch der Beschluss zum Brandschutzbedarfsplan und des Ausbaus beider Wachen gefallen sei. „Beide Wehren arbeiten zusammen. Zudem befinden sich in Esingen nun die Werkstätten und in Ahrenlohe die Kleiderkammer“, so Krügel. Auch Gemeindewehrführer Dirk Lolies hob das „Zusammenwachsen“ beider Wehren zur Feuerwehr Tornesch hervor.

Kreisbrandmeister Bernd Affeldt betonte: „Tornesch ist der einzigste Ort in ganz Schleswig-Holstein, in dem so viel für die Feuerwehren getan wird.“ Er meinte damit nicht nur die Anbauten und Ausstattung der Esinger und Ahrenloher Wehr, sondern auch die Erweiterung der Kreisfeuerwehrzentrale, die sich auf Tornescher Territorium befindet. Kreispräsident Burkhard E. Tiemann brachte seine Hochachtung vor dem ehrenamtlichen Dienst der Feuerwehrleute für die Allgemeinheit zum Ausdruck. Auch die Stadt- und Feuerwehrvertreter aus den Partnerstädten und -wehren waren voll des Lobes für die Stadt und ihre beiden Ortsteilwehren. Architekt Thomas Butzlaff wünschte den aktiven sieben Frauen und 56 Männern der Esinger Wehr, dass sie sich in der neuen Wache wohlfühlen.

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