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Grundsanierung : Investitionen in Bildung und Beton

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In Kiel werde derzeit diskutiert, worin investiert werden müsste, berichtete Reinhard Meyer. Bildung sei sicher ein wichtiger Bereich, erklärte der Verkehrsminister während eines Pressetermins in Holm. Mittel müssten aber auch in die Infrastruktur fließen. „Bildung und Beton sind die Zukunftsinvestitionen“, steht für den Sozialdemokraten fest.

Nach Holm war Meyer zum ersten Spatenstich für die Grundsanierung der Landesstraße 105 gekommen. Geld sollte nicht nur in die großen Projekte fließen, wie die A20 und die A7. „Auch die bestehenden Straßen müssen in Schuß gehalten werden“, so der Minister. Die Pinneberger Straße ist eine der zentralen Verbindungen im Kreis. In einem ersten Schritt wird die Piste zwischen dem Ortsausgang Wedel und dem Kreisel in Appen-Etz saniert. 4,46 Kilometer umfasst die Strecke. 4,4 Millionen Euro sollen investiert werden. Das Land trägt die gesamte Summe. Der Fahrbahn-Oberbau muss komplett erneuert werden. Der Radweg wird ebenfalls saniert. An der Einmündung des Osterkampweges wird zudem ein Fläche für Linksabbieger geschaffen.

Derzeit ist die Pinneberger Straße 5,80 bis 6 Meter breit. Nach den Arbeiten wird sie die für Landesstraße übliche Breite von 6,50 Meter haben. Wenn sich derzeit größere Fahrzeuge begegnen, müssen sie über die Bankette fahren. „Das richtet die größten Schäden an“, weiß der Verkehrsminister.

Abgeschlossen werden sollen die Arbeiten im Oktober 2014. Danach möchte man in einem zweiten Schritt die Strecke zwischen dem Appener Kreisel und Pinneberg saniert. Einen Zeitplan gibt es dafür noch nicht.

Ein freudiges Ereignis sei es nicht, wenn die Stadt Wedel von einer ihrer Lebensadern abgehängt werde, erklärte Bürgermeister Niels Schmidt (parteilos). Einige schwere Unfälle habe auf der Pinneberger Strasse gegeben und positiv sei, so der Verwaltungschef, dass die Ursache mit der Sanierung behoben werde.

Ein Zeichen werde gesetzt mit dem Beginn der Arbeiten, so der Holmer Bürgermeister und Moorreger Amtsvorsteher Walter Rißler (CDU), denn er sei von Bürgern immer wieder gefragt worden, wann mit der Straße etwas passiere. Und Landrat Oliver Stolz (parteilos) hob hervor, das „eine Menge Geld“ für das Projekt im Kreis Pinneberg ausgegeben werde. Umleitung durch Holm

8000 Fahrzeuge pro Tag befahren durchschnittlich die Pinneberger Straße. Ein Großteil muss während der Bauarbeiten andere Wege nehmen. Die Umleitung führt über die B431 und den Lehmweg, also durch Holm. Dort hat man die Sorge, dass wegen des stark gestiegenen Verkehrs die Straße Richtung Pinneberg wenigstens zeitweise schwer zu überqueren sein wird. Die Gemeinde konnte in Gesprächen erreichen, dass die Fahrzeuge auf dem Lehmweg gezählt werden. Als mögliche Konsequenz ist die Aufstellung einer Bedarfsampel im Bereich Im Sande anvisiert worden.

Am 24. Juni beginnen die Bauarbeiten auf der Pinneberger Straße. Bis voraussichtlich Ende 2013 wird der Bereich zwischen Ortseingang Wedel und Fährenkamp saniert. Für Anlieger wird die Landesstraße 105 als Einbahnstraße Richtung Norden eingerichtet. Die restliche Strecke bis zum Kreisel in Appen kann von Anliegern in beide Richtungen befahren werden. Für die Arbeiten an dem Bereich zwischen Fährenkamp und Appen, die Anfang 2014 beginnen, gelten die gleichen Regelungen. Radfahrer und Füßgänger können die Baustelle passieren oder müssen bei Bedarf über örtliche Nebenstrecken ausweichen.

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erstellt am 05.Jun.2013 | 17:58 Uhr

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