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Uetersener Nachrichten

22. November 2017 | 16:08 Uhr

Richtkranz weht : Investition in die Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Täglich verfolgen die Mädchen und Jungen des Heidgrabener Kindergartens mit Neugierde, was sich auf den Baustellen in unmittelbarer Nähe ihres Kindergartens tut: Gegenüber an der Betonstraße wird der MarktTreff gebaut und direkt neben dem Kindergartengebäude nimmt der Anbau, in dem ab August Krippenkinder betreut werden, Gestalt an.

shz.de von
erstellt am 05.Apr.2013 | 21:37 Uhr

Gestern wurde auf dem Dach des Krippenanbaus der Richtkranz aufgezogen und natürlich wurde auch das aufmerksam von einigen Kindergartenkindern, die mit Kindergartenleiterin Ute Junge zu dem Ereignis gekommen waren, verfolgt. Bürgermeister Udo Tesch hieß die Kinder stellvertretend für die künftigen Nutzer des Krippengebäudes, Erzieherinnen, Gemeindepolitiker, Vertreter des Amtes Moorrege, die an dem Bau beteiligten Planer, Architekten sowie Bau- und Zimmerleute der Firmen Grote aus Heist und Plump und Litschke aus Uetersen herzlich willkommen. Zimmermann Rainer Litschke ließ den Bauherrn und die Handwerker hochleben und sprach den Wunsch aus, dass „hier stets das Glück zuhause sein möge“. Architekt Thomas Butzlaff dankte der Gemeinde und Bürgermeister Udo Tesch für die gute und entspannte Zusammenarbeit. „Es hat bis jetzt alles gut geklappt. Wir liegen im Zeit- und Kostenrahmen. Im Sommer können hier zehn Krippenkinder einziehen.“

Der eingeschossige 384 Quadratmeter große Anbau an das Kindergartengebäude passt sich in der äußeren Form und Gestaltung an den 2002 errichteten Kindergarten an. Es entstehen ein 37 Quadratmeter großer Gruppenraum, ein fast zwölf Quadratmeter großer Wickelraum, ein 21 Quadratmeter großer Ruheraum sowie eine Küche, Garderoben, Abstellflächen und Personalräume.

Die Baukosten sind mit 380000 Euro veranschlagt. Bezuschusst wird der Krippenbau mit Bundesmitteln in Höhe von 140000 Euro und Fördermitteln des Kreises Pinneberg in Höhe von 20000 Euro. Die Wärmeversorgung der Kinderkrippe wird, wie auch bei Schule, Kindergarten und Gemeindezentrum, über „Wärme aus Abwasser“, einem Pilotprojekt der Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem azv Südholstein, realisiert.

Krippenbau

Praktisch und kleinkindgerecht konzipiert

Heidgraben (syk). Mit dem Beginn des Kindergartenjahres 2013/2014 werden ab August zehn Heidgrabener unter drei Jahren in der Kinderkrippe, die dem Kindergarten der Gemeinde angeschlossen sein wird, betreut. Der Krippenbau ist so konzipiert, dass bestmögliche Bedingungen für die Betreuung der Kinder bestehen. So werden der Gruppen- und Ruheraum durch eine mobile Trennwand teilbar sein. Die Nasszelle wird mit Waschbecken, WC, „Matschbecken“ und Wickeltisch ausgestattet und erhält ein Fenster zum Gruppenraum.

Die Krippen-Küche wird mit Kühl- und Gefrierschrank, Dampfgarer zur Aufbereitung der angelieferten Tiefkühlkost sowie Spüle und erforderlichen Schränken und Arbeitsflächen ausgestattet. Der Gruppenraum erhält eine kleinkindgerechte Möblierung sowie Spielflächen in verschiedenen Ebenen. Ein äußerer Spielbereich wird getrennt von der Spielfläche der Kindergartengruppen auf dem Gelände am Eingangsbereich des Krippenanbaus entstehen.

Mit im Krippengebäude untergebracht wird ein Büroraum für die Kindergartenleitung und ein Personalraum. Diese Räume werden von der Kindergartenaufsicht des Kreises Pinneberg gefordert.

Das Dachgeschoss des Gebäudes soll als Abstellraum genutzt werden und erhält einen separaten Eingang.

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