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Gmunden in Tornesch : Internationale Keramikkunst

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Kunst verbindet und kann eine Basis für wunderbare Freundschaften sein.“ Mit diesen Worten eröffnete der Gmundener Vizebürgermeister und Obmann des Vereins zur Förderung Europäischer Keramik-Künstler in Gmunden im Atelier von Barbara und Wanda Stehr am Tornescher Hörnweg die Wanderausstellung „Keramik-Symposium Gmunden 2010“ im Rahmen des Partnerschaftswochenendes der Stadt Tornesch mit seinen Partnerkommunen Strzelce Krajenskie, Jammerbugt und Gmunden.

Grußworte zum Partnerschaftswochenende und zur Eröffnung der Keramikausstellung sprach der Schleswig-Holsteinische CDU-Europaabgeordnete Reimer Böge. „Europa wird nur funktionieren, wenn die Menschen Europas miteinander sprechen, sich kennen lernen und feststellen, dass sie eine Vielzahl von gemeinsamen Interessen haben“, so der Politiker.

Wir alle seien Brüssel und Europa. Europa brauche Einheit, aber auch die Vielfalt, durch die es sich auszeichne. Die Argumente der Gründerväter für ein friedliches Europa und ein Europa der Zusammenarbeit hätten noch heute Gültigkeit. Den „Gespenstern der Vergangenheit“ dürfe keine Chance gegeben werden, betonte Reimer Böge. Städtepartnerschaften und auch Begegnungen mit internationaler Kunst würden dazu beitragen, die Menschen Europas zusammenzuführen, um Verständnis für Europa zu gewinnen und miteinander und nicht übereinander zu sprechen.

Auch Gmundens Vizebürgermeister Gottfried Schrabacher bezeichnete die Kunst und ganz besonders die Keramikkunst in ihrer Vielfalt als Kommunikationsmittel. „Was Brüssel für die EU ist, ist Gmunden für die Keramik. Wir blicken auf eine 300-jährige Tradition als Keramikstadt zurück“, betonte er. Durch das Wiederbeleben des Keramik-Symposiums 2003 sei Gmunden auch zu einem Zentrum zeitgenössischer Keramikkunst und zu einem Ort des künstlerischen Austauschs geworden.

Von diesem Austausch und kreativen Schaffen im Rahmen des Symposiums 201o berichtete die Hamburger Keramikkünstlerin Elke Sada. Sie gehört zu den 13 Künstlern aus zehn europäischen Ländern, die ihre Ergebnisse aus dem Keramik-Symposium nun auch in Tornesch ausstellen. Die Präsentation ist bis zum 10. Juni im Atelier von Barbara und Wanda Stehr zu bewundern. Die „Hausherrinnen“ dankten dafür, die Avantgarde der Keramikkunst vorstellen zu dürfen. Auch die Vorsitzende des Kreiskulturverbandes Pinneberg Elke Ferro-Goldstein richtete ein Grußwort an die Besucher der Vernissage, denn die Ausstellung ist in den Kreiskulturtag integriert worden: „Ich wünsche der Ausstellung den Erfolg, der ihr gebührt, und den Besuchern viele gute Gespräche über Kunst.“

Musikalisch wurde die Vernissage von der Jagdhornbläsergruppe Tornesch begleitet.

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erstellt am 29.Apr.2012 | 21:11 Uhr

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