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Uetersener Nachrichten

19. August 2017 | 10:08 Uhr

Leichtathletik : International erfolgreich

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In Deutschland sorgte Alina Ammann schon mehr- mals für Furore ‒ und am vergangenen Wochenende feierte die Leichtathletin des TuS Esingen auch ihren ersten großen internationalen Erfolg, der ihr im vergangenen Sommer bei der U18-Weltmeisterschaft in Kolumbien aufgrund einer Erkrankung noch verwehrt geblieben war. Im norditalienischen Padua trug die Tornescherin dazu bei, dass Deutschland den Ländervergleichswettkampf gewann.

Dass sie vom Bundestrainer für den traditionsreichen Wettkampf nominiert wurde, bescherte Alina Ammann den dritten sportlichen Höhepunkt im Februar, nachdem sie zuvor bereits jeweils über 800 Meter Norddeutsche Meisterin in Hannover und Deutsche U20-Vizemeisterin in Dortmund geworden war. Damit durfte die 17-Jährige zum dritten Mal nach ihren beiden WM-Teilnahmen das Vereinstrikot gegen das des Deutschen Leichtathletik-Verbandes eintauschen.

Zusammen mit ihrer Nationalmannschaftskollegin Joana Staub (LC Rehlingen) startete Alina Ammann in Padua über die 800 Meter. „Sie lief gleich nach dem Start an die Spitze des Feldes und bestimmte das Tempo über die 4 Mal 200-Meter-Runde“, berichtete Vater und Trainer Michael Ammann, der einen „ungefährdeten Start-Ziel-Sieg“ sah. Die erste 200-Meter-Runde lief Alina Ammann in 30 Sekunden, die 400 Meter legte sie in 60 Sekunden zurück. „Auf den letzten Metern konnte sie ihre Lauftechnik bewusst auf frequenzorientiert ändern und als Siegerin über die Ziellinie laufen“, sagte Michael Ammann. Mit einer Zeit von 2:07,42 Minuten triumphierte die LMG-Schülerin vor Staub (2:07,92) sowie der Italienerin Elena Bello (2:07,93) ‒ und verbesserte nach Hannover und Dortmund zum dritten Mal ihren eigenen Landeshallenrekord um 0,2 Sekunden.

Mit ihrem Doppelsieg steuerten Alina Ammann und Staub zwölf wichtige Punkte für die Nationen-Gesamtwertung des Wettkampfes bei, den das DLV-Team am Ende mit 198 Zählern vor Frankreich (189) und Italien (145) gewann. „Es war eine großartige Erfahrung und eine sehr starke Leistung, zumal sich Alina wegen geröteter, geschwollener Mandeln nicht richtig fit fühlte“, freute sich Michael Ammann.

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erstellt am 03.Mär.2016 | 19:09 Uhr

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