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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 02:05 Uhr

Angebot : Interims-Schulfach Umwelt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Kreis Pinneberg verstärkt sein Engagement für eine nachhaltige Umweltbildung und bietet im kommenden Jahr zehn interaktive Workshops für Klassen der weiterführenden Schulen an. Ziel ist es, die Jugendlichen für einen schonenden Umgang mit Ressourcen und verantwortungsvolles Konsumverhalten zu sensibilisieren.

shz.de von
erstellt am 25.Nov.2014 | 21:45 Uhr

„Wir wollen deutlich machen, dass wir in einer Wegwerfgesellschaft leben und dass unser Handeln direkten Einfluss auf die Umwelt hat“, sagte Helmut Kruse (Grüne), Vorsitzender des Kreis-Umweltausschusses. 1000 Euro hat der Kreis Pinneberg für das neue Jugendbildungsprojekt zur Verfügung gestellt, das die AG Klimaschutz in Kooperation mit dem Hamburger Verein AgrarKoordination anbietet.

Erfahrene Referenten begleiten die teilnehmenden Schüler durch die Workshops, die eine Länge zwischen zwei Schulstunden und fünf Zeitstunden haben. Wie groß der Aufwand sein soll, welche Themen genau bearbeitet werden, entscheiden die Lehrer, den Zuschlag bekommt, wer sich zuerst anmeldet.

„Die interaktive, kreative und auf gleichberechtigte Teilhabe ausgerichtete Gestaltung der Workshops gemeinsam mit den Jugendlichen steht bei uns im Vordergrund“, sagte Corina Schulz, Projektleiterin beim Hamburger Verein. Ziel sei es, die globalen Zusammenhänge zu analysieren, kritisch zu reflektieren und Lösungs- und Handlungsansätze zu entwickeln. „Die Schüler erwerben eine ganze Reihe von Kompetenzen“, so Schulz. Cornelia Maßow, Mitglied der AG Klimaschutz des Kreises Pinneberg, hat vor allem ein Ziel vor Augen: „Das Projekt zeigt Schülerinnen und Schülern konkrete Konsumalternativen auf, die nicht nur Menschen und Umwelt schonen, sondern auch noch Spaß machen.“ Die Workshops sollen im Zeitraum vom 9. bis 20. Februar stattfinden. „Das liegt am Anfang des neuen Schulhalbjahres, und wir denken, dass dann noch etwas Luft für solche Themen ist“, sagte Anja Vratny von der Leitstelle Klimaschutz im Fachdienst Umwelt. Die Themen reichen vom „ökologischen Fußabdruck“ über ökologische und soziale Probleme in der Wertschöpfungskette und den Einfluss von Werbung auf unser Verhalten bis hin zum Zusammenhang zwischen der Nahrungsmittelproduktion und dem Klimawandel. Normalerweise haben die teilnehmenden Schulen einen finanziellen Eigenanteil zu leisten. In diesem Fall übernimmt der Kreis die Kosten, für alle teilnehmenden Schulen ist das Angebot kostenlos. Wegen der begrenzten Anzahl der Workshops, die unter dem Titel „Going Green – Deine Konsumrevolution“ zusammengefasst sind, ist Eile bei der Anmeldung geboten. Bewerbungen bitte formlos, aber gerne unter Angabe eines Themenwunsches an a.vratny@kreis-pinneberg.de. Anmeldeschluss ist der 23. Januar 2015.

www.going-green.info

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