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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 04:57 Uhr

Zughalte : Interessen positionieren

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Für die Ratsmitglieder war es selbstverständlich, sich dem erneuten Beschluss des Umweltausschusses für eine Verbesserung der Zughalte in Tornesch anzuschließen. Der Umweltausschuss hatte am 6. März (wir berichteten) in einer mehrere Punkte umfassenden Resolution von der Landesweiten Verkehrsservicegesellschaft (LVS) den Halt der Regionalexpresszüge Kiel-Hamburg in Tornesch sowie bei der Ausschreibung des Netzes „West“ einen möglichen Halt in Tornesch vorzusehen, gefordert und sowohl die Kreispolitik als auch den Landesminister für Wirtschaft, Technologie und Verkehr Reinhard Meyer um Unterstützung gebeten.

shz.de von
erstellt am 15.Mär.2013 | 21:05 Uhr

„Unsere Forderung an die Landesweite Verkehrsservicegesellschaft lautet: ,Wenn Ihr es nicht schafft, weitere Züge einzusetzen, dann lasst die Züge halten, die bislang hier durchfahren“, betonte Helmut Rahn, Grünen-Ratsherr und Vorsitzender des Umweltausschusses. Für Bürgermeister Roland Krügel ist nun auch nach der Sitzung des Wirtschaftsausschusses des Kreises Pinneberg klar, dass in Kiel in Sachen mehr Zughalte am Tornescher Bahnhof „richtig Krach“ gemacht werden muss. Denn in der Sitzung des Kreisausschusses, die Bürgermeister Krügel zum Teil verfolgte, stellten Vertreter der LVS die Auswirkungen der Neuvergabe des Netzes „Mitte“ ab Dezember 2014 vor. Das Konzept sieht keine RE-Halte in Tornesch und sogar den Wegfall vor mehreren RE-Halten in Pinneberg vor. Auch Kreispolitiker seien von dieser Botschaft nicht begeistert gewesen, so Krügel.

„Die LVS hat uns nicht auf dem Zettel. Und das können wir nicht hinnehmen. Wir sind wirtschaftlich und von der Bevölkerungszahl her eine wichtige Region. Unsere Pendler nach Hamburg und die Pendler, die zu uns kommen, weil sie hier ihren Arbeitsplatz haben, sind auf eine dichte Zugfolge und Halte am Tornescher Bahnhof angewiesen“, betont Roland Krügel.

Er will es nicht bei der erneuten Resolution der Tornescher Politik belassen, sondern die Politiker des Wirtschaftsausschusses des Kreises und auch Pendler einbeziehen, um in Kiel für RE-Halte in Tornesch „Druck“ zu machen. „Wir müssen agieren und die RE-Halte ranholen, denn wenn die A7 ausgebaut wird, kommt es über Jahre zum Dauerstau“, so Krügel.

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