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Gemeindevertretersitzung Haselau : Interesse der Region im Auge behalten

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit ungewohnt deutlichen Worten hat Bürgermeister Rolf Herrmann den angekündigten Austritt Moorreges aus dem Verein AktivRegion Pinneberger Marsch und Geest kommentiert. „Es ist nicht richtig, was die Gemeinde Moorrege mit ihren Nachbarn macht“, sagte er.

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2015 | 20:48 Uhr

Immer wieder hatte der Bürgermeister während der Sitzung im Hohenhorster „Jägerkrug“ die Notwendigkeit betont, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und die Interessen der Region im Auge zu behalten.

Mit dieser Argumentation gelang es ihm, ausreichend viele Gemeinderatsmitglieder zu überzeugen, die 180000 Euro teure Instandsetzung der Brücke Grüner Damm mitzufinanzieren - obwohl sie auf Haseldorfer Grund und Boden liegt. Mit vier Ja-Stimmen, drei Enthaltungen und einer Nein-Stimme übernimmt Haselau fünf Prozent der Kosten mit maximal 6000 Euro. Alle anderen Beschlüsse wurden einvernehmlich gefasst.

Der Trägervertrag für die Kindertagesstätte „Elb-Arche“ steht kurz vor der Unterzeichnung. Mit kleinsten Änderungen soll er am 30. September unterschrieben werden.

Breiten Raum nahm das Thema Schule ein. Die Gemeindevertreter folgten der Empfehlung des Finanzausschusses, der befunden hatte: „Wir sind mit der Trägerschaft über das Amt Haseldorf voll zufrieden“ und stimmten gegen eine Änderung. Einigkeit herrschte in der Auffassung, dass die Betreuungsklasse ein wesentlicher Bestandteil der Schule und des Schulstandorts ist. Bis zu 80 Kinder werden das Angebot in den kommenden Jahren nutzen. Die Haselauer Gemeindevertreter stimmten dafür, vom Schuljahr 2016/2017 an vier Überseecontainer zu leasen, in denen die Schüler bis zu einer endgültigen Lösung betreut und versorgt werden. Der Verein, der die Betreuungsklasse bisher versorgt hat, wird seine Arbeit voraussichtlich einstellen. Die engagierten Mitglieder sollen gebeten werden, ihre Arbeit bis zum Jahresende fortzusetzen, um dem Schulträger Zeit zu geben, eine andere Lösung zu finden.

In der Frage, ob die Turnhalle der Grundschule Haseldorfer Marsch saniert oder abgerissen und neu gebaut werden soll, gibt es noch keine Entscheidung. „Es wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben im dem die Modelle Sanieren, Neubau einer Einfeldhalle und Neubau einer Zweifeldhalle jeweils mit einem Trakt für die Betreuungsklasse in Auftrag gegeben“, berichtete Herrmann. Das Ergebnis soll noch in diesem Jahr vorliegen In seinem Bericht ging der Bürgermeister auf die Verwaltungsgemeinschaft Amt Haseldorf/Stadt Uetersen, Flugfunkfeuer, Binnenhochwasser, touristische Aktivitäten, SuedLink, Fracking, Tempo-30 in der Ortsdurchfahrt und die Unterbringung von Asylbewerbern ein. (Bericht folgt).

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