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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 22:06 Uhr

Handball : Ins Viertelfinale gekämpft

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Anzeigetafel blieb am Mittwochabend aus. Vier Tage, nachdem die 1. Männer des TuS Esingen ihr Hamburg-Liga-Spiel bei der SG Hamburg-Nord II mit 39:40 verloren, nach eigener Tor-Zählung aber mit 39:38 gewonnen hatten, gab es im HHV-Pokal-Achtelfinale zwischen denselben Teams keine Diskussionen um von den Schiedsrichtern nicht oder zu viel gegebene Tore. Eine Parallele zum so fragwürdig verlorenen Punktspiel war dagegen, dass die Esinger in der Abwehr oftmals zu unsortiert waren.

shz.de von
erstellt am 16.Jan.2014 | 20:08 Uhr

Zunächst hatten Daniel Günter und Tobias Bombe dafür gesorgt, dass auf der Klapptafel des Zeitnehmer-Tisches ein „0:2“ stand. Danach vergaben die Gäste mehrere gute Chancen (Felix Haack traf die Latte, Nils-Oliver Himborn scheiterte am SG-Keeper), während die Hamburger immer wieder zu einfachen Toren kamen. Das 4:4 von Klaas-Jan Leemkuil (7.), war vorerst der letzte ausgeglichene Spielstand. Darauf folgten fielen vier SG-Tore in Folge (zwei davon per Tempogegenstoß), woraufhin TuS-Trainer Jan-Henning Himborn eine Auszeit nahm und ein besseres Rückzugsverhalten anmahnte.

Danach lagen die Gäste bis zur 29. Minute stets mit zwei bis vier Treffern zurück, dann verkürzten Max-Lennart Albrecht und Haack zum 20:19-Pausenstand. Ein ähnliches Schützenfest wie vier Tage zuvor schien sich anzubahnen – doch in der zweiten Hälfte ging den Schützen beider Teams etwas die Präzision verloren, was einherging mit einer beiderseits verbesserten Abwehrarbeit. „Viele Absprachen haben in unserer Abwehr aber weiter nicht richtig funktioniert“, so Jan-Henning Himborn, der weiß: „Das Fehlen von Moritz Machay können wir nicht kompensieren!“

Ohne den Abwehrspezialisten, der aufgrund seiner Arbeit im Schichtdienst zurzeit unabkömmlich ist, gelang Timo Kreckwitz zwar der 20:20-Ausgleich. Dann erhielt Kreckwitz jedoch eine Zeitstrafe, was die SG zu einer 22:20-Führung nutzte. Beim Stand von 23:21 (37.) betrat Jonathan Karow das Parkett – und mit ihm kam die Wende. Nachdem Haas und Albrecht zum 23:23 ausgeglichen hatten, parierte TuS-Torwart Daniel Hutschenreuter einen SG-Wurf per Fußabwehr und leitete mit einem langen Pass auf Nils-Oliver Himborn das wichtige 23:24 ein. Es folgten zwei Karow-Treffer; dass Albrecht und Genz jeweils einen Strafwurf vergaben, war zu verschmerzen, weil Hutschenreuter neben einem Siebenmeter nun auch zahlreiche weitere Würfe spektakulär entschärfte.

Beim Stand von 29:29 (52.) drohte eine Verlängerung. Die Esinger trafen dann aber dreimal in Folge und nahmen mit einem 34:31-Sieg nicht nur Revanche für die Liga-Niederlage, sondern zogen nach einem packenden Pokal-Krimi auch verdient ins Viertelfinale ein.

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