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Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 06:27 Uhr

Fußball : Ins Halbfinale gemogelt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Fünf Punkte aus vier Partien ‒ diese relativ magere Ausbeute genügte den 1. Herren des TSV Uetersen am Sonnabend beim Hallenfußballturnier des VfL Pinneberg um den „Bert-Meyer-Cup“ in ihrer Fünfer-Gruppe zum zweiten Platz. Weil es neben ihren beiden Unentschieden noch zwei weitere Punkteteilungen gab, „mogelten“ sich die Rosenstädter aufgrund der mehr erzielten Treffer gegenüber dem punkt- und tordifferenzgleichen FC Elmshorn ins Halbfinale. „So kann man es ausdrücken“, gab TSV-Betreuer Uwe Wolter ehrlich zu.

shz.de von
erstellt am 10.Jan.2016 | 21:25 Uhr

Zum Auftakt bezwang der Landesligist den Kummerfelder SV (Kreisliga 8), der sich durch seinen Sieg beim 2. Vorturnier für das Hauptturnier qualifiziert hatte, mit 4:1. Jannick Prien und Christoph Ketelhohn legten zwei Tore vor. Das 2:1 von Ole Fankhänel beantwortete Ketelhohn mit dem 3:1, als er von der Mittellinie aus genau Maß nahm und den Ball mithilfe beider Innenpfosten versenkte. Den 4:1-Endstand stellte Kevin Koyro her: Er lenkte einen abgeprallten Ketelhohn-Schuss an das Bein des Kummerfelders Ole Fiedler, von wo aus er ins Tor ging.

Im zweiten Spiel gegen den Landesliga-Rivalen FC Elmshorn wurde aus einer von Koyro erzielten 1:0-Führung durch Treffer der FCE-Spieler Eugen Shvaychenko (zwei) und Lasse Seigies (kommt aus der TSV-Jugend) ein 1:3-Rückstand, ehe Marvin Schramm und Prien noch ein 3:3-Remis retteten. Gegen Blau-Weiß 96 Schenefeld, einen weiteren Liga-Konkurrenten, gab es nach einem 2:0-Vorsprung (Tore: Jannek Laut und Raphael Friederich) noch eine 2:4-Niederlage. „Das war unser schlechtestes Turnierspiel“, klagte Wolter. Mit einem abschließenden 1:1 gegen den Oberligisten SV Rugenbergen, bei der Laut zur Führung traf, wahrte das TSV-Team aber seine Chance auf den Einzug ins Halbfinale.

Um diesen zu schaffen, durfte im allerletzten Gruppenspiel Schenefeld gar nicht und der FCE höchstens mit zwei Toren Vorsprung gewinnen. Die Spieler und Anhänger des TSV zitterten und bangten auf der Tribüne mit ‒ mit gutem Ausgang, weil die Elmshorner „nur“ mit 3:1 gewannen.

Im Halbfinale gegen den Landesliga-Rivalen Wedeler TSV, der die Gruppe A ungeschlagen als Sieger beendet hatte, brachte der starke Ketelhohn die Uetersener mit einem schönen Tor in Führung. Doch Tim Jobmann und Aytac Erman drehten die Partie noch zugunsten der Wedeler. Als Trostpflaster für den knapp verpassten Final-Einzug gewannen die Rosenstädter das Neunmeterschießen um den dritten Platz gegen Rugenbergen mit 2:1. Mario Ehlers und Kevin Koyro verwandelten ihre Neunmeter; dass TSV-Torwart Christopher Knapp als zweiter Schütze vorbeischoss, war zu verschmerzen, da mit Jan Melich und Jan Lauer zwei SVR-Spieler zu hoch zielten.

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