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Pennymarkt : Innenstadtentwicklung: 1. Bauabschnitt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ohne technisches Know-how und Erfahrung kann niemand eine Gründung planen, geschweige denn ausführen. Das trifft insbesondere dann zu, wenn die Untergründe „aus der Norm“ fallen, also nicht ausschließlich aus gewachsenem Boden bestehen. Große Teile der Uetersener Innenstadt sind von Moorlinsen durchzogen, zum Teil viele Meter mächtig. So auch der Bereich an der Lienaus Allee, dort, wo der Penny-Markt angesiedelt ist. Der Discounter soll in Richtung der Straße verlängert werden. Ohne umfangreiche Vorarbeiten würde der geplante Anbau zwar nicht im Moor versinken, aber schnell wieder einstürzen.

shz.de von
erstellt am 05.Dez.2011 | 19:10 Uhr

Daher galt es zunächst, 21 tiefe Löcher in das Erdreich zu bohren und diese anschließend mit Beton wieder zu verfüllen. Das sind die Stützen, die bis hinein in den gewachsenen Boden reichen, um für Festigkeit des Bauwerks zu sorgen. Nachdem das Bohrgestänge nun wieder abgebaut worden ist, beginnen noch in dieser Woche die Erdarbeiten. Und dabei hofft Investor und Immobilieneigentümer Florian Betzler aus Hamburg auf gutes Wetter. Das definiert sich beim Tiefbau über die Temperatur. Herrschen weiterhin frostfreie Zustände, könne Wesentliches bis Ende des Jahres geschafft worden sein.

Noch in dieser Woche werden die Betonsteine entfernt, danach werden über die 21 Pfähle Stahlbetonbalken gelegt, um zusätzliche Festigkeit zu gewährleisten. Ist erst einmal das Fundament geschüttet, kann der Hochbau beginnen, der auch bei Minustemperaturen möglich ist.

Nach Abschluss der Gründungsarbeiten könne er auch Näheres bezüglich des Fertigstellungstermins sagen, so Betzler gestern im UeNa-Gespräch. Dennoch gilt nach wie vor: Spätestens im Mai soll der neue Pennymarkt den Kunden zur Verfügung stehen.

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