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Festakt : Innenminister lobt die Baugenossenschaften

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt hält Wohnungsgenossenschaften für eine „zeitgemäße Antwort auf aktuelle Herausforderungen auf den Wohnungsmärkten“. Das sagte er gestern vor rund 100 geladenen Gästen der Neuen Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft (GeWoGe) in Pinneberg, die vor zehn Jahren gegründet wurde.

In seiner Festrede erinnerte Studt daran, dass insbesondere Menschen, die auf dem freien Markt keine für sie erschwingliche Wohnung finden könnten, vom Engagement der Genossenschaften profitieren. „Für Genossenschaften sind Wohnungen keine reinen Renditeobjekte“, sagte er. Die Neue GeWoGe sei eine gutes Beispiel, wie in den Städten des Hamburger Umlands bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden könne. „Dabei stehen wohnungspolitische Ziele wie die energetische Sanierung, angemessene Mieten und soziale Stabilität im Vordergrund“, sagte der Minister.

Studt bezeichnete die Genossenschaften als unverzichtbare Partner des Innenministeriums und verwies dabei vor allem auf die in vielen mittelgroßen Städten wie Elmshorn anstehende Quartierserneuerung und die Integration von Zuwanderern.

Die Neue GeWoGe wurde 2005 als Rechtsnachfolgerin der seit 1948 bestehenden GeWoGe gegründet. Ziel ist es bis heute, die Mitglieder durch ein adäquates Angebot an bezahlbaren Mietwohnungen zu fördern. Zum Bestand des Unternehmens gehören mehr als 2200 Wohnungen in allen größeren Gemeinden und Städten des Kreises Pinneberg. Die meisten wurden in den 1950er und 1960er Jahren gebaut und sind in den Jahren 2007 bis 2012 mit großem Aufwand saniert worden.

Gleichzeitig ist die Neue GeWoGe rasant gewachsen. Die Zahl der Mitglieder hat sich seit der Gründung mehr als vervierfacht und liegt heute bei rund 1900. Die Bilanzsumme stieg in diesem Zeitraum von knapp 51 auf 106 Millionen Ende des vergangenen Jahres. Das Eigenkapital beträgt aktuell 11,4 Millionen. Zum Vergleich: Bei der Gründung 2005 betrug es zwei Millionen Euro.

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erstellt am 04.Sep.2015 | 19:12 Uhr

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