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Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 08:25 Uhr

Jahresversammlung : Informationen aus erster Hand

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auch wenn der Termindruck noch so groß ist, für die Ruhestandsbeamten nimmt sich Bürgermeister Roland Krügel Zeit.

shz.de von
erstellt am 09.Feb.2012 | 20:44 Uhr

Und so war er auch diesmal der Einladung zur Jahresversammlung gefolgt, um über kommunale Vorhaben und Themen zu berichten und Fragen zu beantworten. Mit Interesse verfolgten die Ruhestandsbeamten seine Ausführungen zur verbesserten Busanbindung des Gewerbegebietes Oha und zu den Bemühungen um eine bessere Zuganbindung. „Wir haben durch finanzielle Beteiligung dafür gesorgt, dass der 185er-Bus im Gewerbegebiet Oha hält und kämpfen weiter für den Halt der Regionalexpresszüge in Tornesch. Noch bis zur Landtagswahl wollen wir in Kiel eine politische Entscheidung dafür erreichen“, so Krügel. Er informierte die Ruhestandsbeamten, dass er gemeinsam mit Bürgermeistern der Region ein Forderungsschreiben an den Landesverkehrsminister und den zuständigen Wirtschaftsausschuss auf den Weg bringen werde und dass die Tornescher Politiker im Umweltausschuss im vergangenen Jahr signalisiert hatten, dass sich die Stadt gegebenenfalls sogar finanziell an mehr Zughalten beteiligen würde. „Wir brauchen die bessere Zuganbindung. Es geht nicht nur um den Berufsverkehr nach Hamburg, es geht auch um die Pendler, die in Tornesch ihren Arbeitsplatz haben“, machte Krügel deutlich. Immerhin würde Tornesch 4000 Arbeitsplätze bieten. Politik und Verwaltung hätten den von Senioren geforderten Stadtbus natürlich nicht vergessen, aber ohne die Fertigstellung der K22 und die Bahnunterführung in Esingen würde er keinen Sinn machen.

Auf die Frage, wann mit der Realisierung der K22 zu rechnen ist, verwies der Bürgermeister darauf, dass im Sommer der Planfeststellungsbeschluss vorliegen soll und er davon ausgeht, dass der Kreis als Bauherr sofortigen Vollzug beantragen werde. Auch die Themen Sportplatzverlegung und DRK-Kindergartenneubau riss der Bürgermeister an. „Was den Kindergartenneubau betrifft, so ist mein Vorschlag die Pommernstraße. Dort könnten auf der 1,5 Hektar großen Freifläche ein Kindergarten und eine Freizeitfläche mit Grillplatz, Skateranlage und Lauffläche entstehen. Das Ganze würde zur Aufwertung des Quartiers beitragen“.

Auch über das aktuelle „Abstimmungsgespräch“ mit Uetersen informierte Krügel. Uetersen hat einer Änderung des gemeinsamen Flächennutzungsplanes nicht zugestimmt und blockiert damit weitere Planungsschritte für die Erweiterungswünsche der Firma HellermannTyton am Großen Moorweg. „Uetersen will von uns ein Verkehrsentwicklungskonzept. Wir haben uns verständigt, dass wir in diese Richtung arbeiten. Außerdem wollen wir uns künftig einmal im Jahr treffen, um gegenseitig Bauvorhaben und Entwicklungen vorzustellen.“

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