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Verteilt : In Uetersen kann wieder grün gewählt werden

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es war ein denkwürdiger Abend für den Ortsverband der Grünen gestern im Restaurant Roses. Es wurden die Kandidaten auf die einzelnen 14 Wahlkreise der Stadt verteilt. Ziemlich schnell war klar: alle Wahlkreise können bei dieser Kommunalwahl besetzt werden. Damit hat der Ortsverband der Grünen in Uetersen sein erstes wichtiges Ziel erreicht: „Überall in Uetersen können die Grünen wieder gewählt werden“, stellte Thorsten Berndt, Vorstandsmitglied der Grünen zufrieden fest.

shz.de von
erstellt am 05.Mär.2013 | 21:46 Uhr

Seit der Kommunalwahl 2003 waren keine Grünen Abgeordneten mehr in der Uetersenser Ratsversammlung vertreten und bis Anfang des vergangenen Jahres gab es auch keinen aktiven Ortsverband. „Wir gehen regelmäßig zu den Ausschusssitzungen, aber können nicht mitentscheiden, weil wir nicht in der Ratsversammlung sind“, erklärt das Uetersener Urgestein Bernd Möbius, das momentane Dilemma der Grünen. Der „Rock’n’ Rose“-Festivalveranstalter ist kein Mitglied der Partei, wird aber als Sympathisant für die Partei in Uetersen antreten. Neu formiert mit einem engagierten Team haben die Grünen nun gute Chancen, in die Ratsversammlung gewählt zu werden und die Politik mit grünen Themen mitzugestalten.

In ihrem Wahlprogramm berücksichtigen die Grünen die klamme Finanzlage der Stadt. „Unsere Politik darf nicht viel Geld kosten. Daher ist es uns vor allem wichtig, grüne Werte und grünes Denken zurück in die politische Gestaltung zu bringen. Wir wollen eine starke Umweltpolitik machen“, fasst Berndt die Grundidee des Grünen Wahlprogramms zusammen. Ein zweiter Ansatz ist die Förderung des offenen Dialogs zwischen den Bürgern und ihrer Stadt. „Das Gemeindeinformationssystem funktioniert nicht richtig. Es kann zum Beispiel nicht sein, dass es in Uetersen keinen Jugend- oder Ausländerbeirat gibt“, findet Sylvia Jacobi, Gründungsmitglied des Ortsverbandes.

Dem stimmte auch Uwe Staack, Vorsitzender des Seniorenbeirates, zu. Er war zu dem Treffen der Grünen gekommen, um mit der Partei gemeinsame Interessen abzuklopfen. „Wir wollen mit allen Parteien den Dialog führen. Ich würde mir wünschen, dass die Parteien uns dabei unterstützen, Uetersen barrierefreier zu gestalten.“

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