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Naherholung : In Uetersen ist immer etwas los. . .

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Rosen- und Hochzeitsstadt ist, was den Sektor der Naherholungsgebiete betrifft, gar nicht schlecht aufgestellt. Insbesondere während des Sommers macht sich das bemerkbar.

Die Vielfalt der Plätze und Möglichkeiten, sich am Ort zu erholen und zu genießen, verdient es, an dieser Stelle wieder einmal erwähnt zu werden, in Verbindung mit einer Nachbetrachtung des jüngsten Naherholungsangebotes, der Teezeremonie im Kloster – angelehnt an historische Vorbilder. Dank der Initiative der Gesellschaft der Freunde des Klosters und der Arbeitsgruppe Klostertage im SHHB-Ortsverein „Ueterst End“ wird das Klostergelände in der Altstadt immer beliebter. Die regelmäßigen Sommerkonzerte in der Priörinnenscheune locken zuweilen so viele Besucher herbei, dass das Gestühl des Hauses nicht ausreichen will. Im Schatten des Teehauses finden regelmäßig offene Volksliedersingen statt. Und seit einiger Zeit auch Teetreffen, so wie vor 100 Jahren, als die Priörin des Klosters zu solchen Zeremonien geladen hatte.

Elsa Plath freute sich, auch am vergangenen Freitag wieder rund 15 Interessierte begrüßen zu können, die sich der Einladung nicht hatten verschließen können.

Genüsslich wurde unter den Schatten spendenden Bäumen „geschlürft“ und dazu leckeres Gebäck genossen. Auch wurde geplaudert, so wie damals, als Frau Klostervorsteherin ihre illustre Gästeschar wohl zu unterhalten wusste. Immerhin gab es schon damals Neuigkeiten, die unbedingt ausgetauscht und so „unter das Volk“ getragen werden mussten.

Freizeit im Kloster ist eine Möglichkeit, sich am Ort zu erholen. Eine weitere bietet sich im Rosarium, dem rund sieben Hektar großen Rosenpark in der Stadtmitte. Die Rosenkonzerte während der Saison laden zum Verweilen ein, aber auch außerhalb dieses sonntäglichen Angebotes bietet das Rosarium allerhand Abwechslung vom Alltag.

Ein weiteres Ziel für Entspannung am Ort ist für immer mehr Menschen das Museumsareal Langes Tannen. Da wird gejoggt, gewalkt oder einfach nur entspannt.

Auch das Grillen ist dort möglich – auf dem städtischen Grillplatz unweit des neuen Friedhofes. Diese Fläche ist vielen noch immer unbekannt, sie kann jedoch quasi rund um die Uhr kostenlos genutzt werden.

Schließlich bietet die erschlossene City Freiräume genug, um sich zu entspannen. Die Cafés laden ein, manchmal sind es auch „nur“ die von der Stadt aufgestellten Bänke, die von den Flanierenden aufgesucht werden. „Kieken, klönen, köpen“ – dieser Grundsatz gilt entlang der Uetersener Erlebnismeile nach wie vor.

Und wer die Auszeit vom Alltag mit dem Shoppen verbindet, lernt schnell die Angebotsvielfalt des in Uetersen noch lebendigen Einzelhandels kennen. Gelegenheit für die Erholung am Ort bietet auch die Uetersener Marsch, in Richtung der sechs Windkraftanlagen. Schon bald kann dieser Ausflug wieder mit praktischem Nutzen verbunden werden.

Denn die Äpfel, die von jedermann von den entlang des Weges von der Windkraft-Gesellschaft gepflanzten Bäumen gepflückt werden dürfen, sind schon in wenigen Wochen reif. Uetersen bietet seinen Bürgern viel. Und alles ist es Wert, erkundet zu werden.

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erstellt am 03.Aug.2014 | 21:27 Uhr

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