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Hauptversammlung : In enger Freundschaft verbunden

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Erstmals hat die Hetlinger Feuerwehr die gute Zusammenarbeit mit einer Institution gewürdigt. Während der Hauptversammlung bekam der Abwasser-Zweckverband den Titel „Partner der Feuerwehr“. In seiner Begründung sagte Wehrführer Axel Meyer, der azv Südholstein stelle seine Mitarbeiter nicht nur für alle Einsätze wie selbstverständlich frei, sondern gestatte der Wehr auch regelmäßig, auf dem Gelände zu üben.

Ihren vorläufigen Höhepunkt fand die Kooperation während der Arbeiten zum Bau der neuen Feuerwache. Da schufen die Mitarbeiter des Klärwerks Platz, damit die Wehr ihre Fahrzeuge unterstellen konnte. Bürgermeisterin Barbara Ostmeier (CDU), die die Auszeichnung überreichte, hob die Bedeutung eines Kooperationspartners für eine Feuerwehr hervor und betonte gleichzeitig, die Zusammenarbeit „stellt einen Mehrwert für alle dar“.

Mit 26 Einsätzen war das vergangene Jahr ein arbeitsreiches. Auch hier trieben die beiden Orkantiefs Christian und Xaver die Zahlen leicht nach oben, allerdings blieb es bei technischen Hilfeleistungen. Mehr als zwölf Stunden dauerte der jüngste Einsatz in der Neujahrsnacht. Die Hetlinger unterstützen die Heistmer Kameraden bei der Bekämpfung eines Großbrandes. Dass sich die Arbeiten so lange hinzogen, war auch eine Folge der aufwändigen Wärmedämmung des Gebäudes. „Es gelang nur mit großer Mühe, alle Glutnester zu erreichen“, sagte der Wehrführer.

Meyer lobte zudem die Nachwuchsarbeit in der Holmer Jugendwehr, in der auch Hetlinger das erste für eine Karriere als Feuerwehrmann nötige Rüstzeug bekommen. „Das ist ein wichtiger Pfeiler für die Einsatzabteilungen, die nicht selten personell unterbesetzt sind“, sagte er. Zum Jahreswechsel haben drei junge Leute die Jugendwehr aus Altersgründen verlassen, zwei von ihnen wurden in die aktive Wehr überstellt (siehe Kasten). „Bei dem dritten leisten wir noch Überzeugungsarbeit“, so Meyer.

Bürgermeisterin Barbara Ostmeier bezeichnete die Feuerwehr als unverzichtbaren Bestandteil des Gemeindelebens. Hier werde Hilfsbereitschaft „bester Prägung“ vorgelebt. „Aus der Feuerwehr, die einst vor allem Brände löschte, ist heute so eine Art Task Force geworden“, sagte sie im Hinblick auf das inzwischen deutlich erweiterte Aufgabenfeld. Während der jüngsten Sturmflut hat auch die Gemeindechefin eine Nacht in der Einsatzzentrale der Rettungskräfte im Haseldorfer Bürgerbüro verbracht. „Da habe ich mir selber ein Bild davon machen können, wie fachkundig in den Wehren gearbeitet wird“, sagte sie.

Ehrungen und Beförderungen Sie wurden für ihre Treue geehrt oder kamen auf der Karriereleiter ein Stück weiter nach oben: Während der Hauptversammlung standen viele Hetlinger Feuerwehrleute im Mittelpunkt.

So bekamen Torsten Feuchtner, Wehr-Kassenwart Andreas Wulff und Wehrführer Axel Meyer das Altersdienstabzeichen für zehn Jahre Mitgliedschaft. Bereits 20 Jahre sind es bei Christian Wrage, 30 Jahre bei Ex-Wehrführer Werner Krohn sowie Werner Wulff, 40 Jahre bei Holger Thiele und gar 50 Jahre bei Rudolf Meimbresse. 30 beziehungsweise 40 Jahre im aktiven Dienst stehen Michael Körner und Erwin Mohr.

Zu Hauptfeuerwehrleuten befördert wurden Alexander Reese, Christoph Eggers, Alexandré Thomßen, Marvin Wischnewski, Timo Strauch, Timo Hörburger, Tobias Richter und Friedemann Voß. Oberlöschmeister wurde Thomas Sparr, und Wehrführer Axel Meyer darf sich ab sofort Oberbrandmeister nennen.

Kevin Krepele und Marcel Schmidt sind die beiden Neuen in der Einsatzabteilung. Beide kommen aus der Jugendwehr. Ole Martinsteg ist nicht mehr länger Feuerwehrmannanwärter, sondern Feuerwehrmann.

Philipp Prehn wurde einstimmig zum stellvertretenden Gruppenführer gewählt, und Ole Martinsteg unterstützt ab sofort die Arbeit des Festausschusses. Kay Burgstaler schließlich wurde als Feuerwehrmannanwärter in die Wehr aufgenommen und hat nun ein Jahr Zeit sich zu bewähren, bevor er während der nächsten Hauptversammlung zum Feuerwehrmann ernannt werden kann. (cel)

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erstellt am 07.Jan.2014 | 20:57 Uhr

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