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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 19:37 Uhr

Jahresbilanz : Immer mehr technische Hilfen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ein „ruhiges Jahr“ hat Wehrführer Dirk Koopmann für 2014 ausgemacht. Er berichtete während der Jahresversammlung in der Feuerwache von neun Einsätzen. Fast ausschließlich zu technischen Hilfeleistungen mussten die Kameraden ausrücken. Der Wehrführer hob einen Verkehrsunfall im Dezember hervor, bei dem der Wagen kopfüber im Straßengraben lag. Der Unfall sei jedoch „glimpflich ausgegangen.“ Die Zusammenstellung zeigt, so Koopmann, dass die Haselauer ähnlich wie viele andere Wehren nur selten zu Bränden und immer häufiger zu technischen Hilfeleistungen gerufen werden.

Für Verärgerung hat nicht nur beim Wehrführer ein Einsatz im August gesorgt. Von der anderen Seite der Elbe sollte eine Rauchentwicklung beobachtet worden sein. Gleich mehrere Wehren rückten aus, doch es konnte kein Feuer gefunden werden. 26 Haselauer waren eineinhalb Stunden im Einsatz. „Viel Aufwand um nichts“, bilanzierte Koopmann. Er berichtete von 47 Mitgliedern der aktiven Truppe, alle männlich. Ein Feuerwehrmann ist 2015 ausgetreten. 13 Mitglieder sind in der Ehrenabteilung und 134 fördernde Mitglieder unterstützen die Arbeit der Wehr finanziell.

Beim Thema Wahlen musste sich nur der Vorsitzende des Musikzuges dem Votum der Kameraden stellen. Einstimmig wurde Hein Kruse wiedergewählt.

Seine Kritik hatte Koopmann an das Ende der Versammlung gesetzt. Bereits im Lauf des vergangenen Jahres habe er die Themen Dienstbeteiligung und Kameradschaft angesprochen. „Das hat sich dann deutlich gebessert“, sagte er. Die Dienstbeteiligung sei jedoch insgesamt „ein bisschen enttäuschend“ gewesen. Zweidrittel der Dienstabende müssten zu schaffen sein. In diesem Jahr werde er das Gespräch mit Kameraden suchen, die zu Einsätzen kommen sowie wenn gefeiert wird, seltener jedoch zu den Dienstabenden. Bürgermeister Rolf Herrmann nutzte seinen traditionellen Beitrag zu einem Appell. Er strich heraus, dass in Haselau ein Abbrennverbot an Silvester besteht. Nur an drei Stellen im Ort wird eine Ausnahme gemacht. Das sorge auch dafür, so der Bürgermeister, dass die Feuerwehrkameraden ruhig feiern könnten. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass vor einigen Jahren aufgrund einer Silvesterrakete die Wehr zu einem Brand eines reetgedeckten Hauses ausrücken musste.

Ehrungen und Beförderungen

Als „unsere Zukunft“ bezeichnete Wehrführer Dirk Koopman während der Versammlung Kai Schüder, André Grote und Marco Küchler. Die ersten Beiden sind stellvertretende Gruppenführer, Letztgenannter stellvertretender Jugendwart und alle Drei wurden zu Löschmeistern befördert.

Hauptfeuerwehrmann kann sich jetzt Jens-Peter Schwarz-Wulff, nennen. Oberfeuerwehrmann wurden Raimond Kleinwort, Rainer Lüthje und Tim Plüschau. Feuerwehrmann ist jetzt Mathias Correia de Almeida.

Das Brandschutzehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst bekamen Hartmut Ossenbrüggen und Karl-Heinz Schölermann. Udo Pump ist 40 Jahre dabei, Jan-Hermann Lienau 20 Jahre sowie Svea Olde, Karl-Heinz Lück, Ingo Koopmann, Mauro Lastella und Fabian Lück zehn Jahre.

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erstellt am 08.Feb.2015 | 19:00 Uhr

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