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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 16:38 Uhr

CDU : Im Vorwege positioniert

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Bildungswesen beschäftigen sich die Politiker am Montag, 14. November, mit dem fortgeschriebenen Konzept für die neue Sportanlage am Großen Moorweg (Verlagerung des FCU-Sportplatzes Friedlandstraße) und dem Neubau oder der Sanierung des DRK-Kindergartens Friedlandstraße.

Die Christdemokraten sind voll des Lobes, was das vom FCU eingereichte Konzept betrifft. „Man erkennt, mit welcher Begeisterung die ehrenamtlichen Helfer dabei sind, die Planungen voranzutreiben und mit Leben zu erfüllen“, so Friedrich Meyer-Hildebrandt, CDU-Mitglied im Jugend- und Sportausschuss. Dass das Konzept noch Fragen offen lässt, sehen die Christdemokraten nicht als Problem an.

„Wir haben im Vorfeld einige Fragen an die Verwaltung übergeben und werden am Montag in der Diskussion mit den Projektverantwortlichen sicherlich auch Antworten bekommen“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Christopher Radon. Was das Konzept für einen DKR-Kindergartenneubau betrifft, so haben die Christdemokraten sich ebenfalls bereits positioniert: Sie plädieren für einen Neubau am bisherigen Standort Friedlandstraße. In der Sommersitzung des Jugend- und Sozialausschusses hatten sie mit Unterstützung der Grünen durchgesetzt, alternativ zu den Planungen für einen Neubau neben der Schulsportanlage am Schützenplatz auch die Kosten einer Sanierung des Kindergartengebäudes beziehungsweise einen Neubau an dem bisherigen Standort prüfen zu lassen.

Das Ergebnis beinhaltet nun sogar noch eine weitere Alternative: Neubau auf den Freiflächen an der Pommernstraße. „Diese Alternative lehnen wir ab. Es kann doch nicht sein, dass die Fachaufsicht auf Lärmbelästigung verweist, die von einem Sportplatz, der zu einer Schule gehört, ausgeht und dann soll ein Kindergarten direkt neben einer der am stärksten frequentierten Bahnlinien Deutschlands gebaut werden“, übt CDU-Fraktionsvorsitzender Christopher Radon Kritik an dem zur Diskussion gestellten Alternativvorschlag, da der Standort Schützenplatz durch die Fachaufsicht für bauliche Förderung aufgrund der dort vorhandenen Verkehrsführung und der Nähe zum Schulsportplatz als für nicht geeignet angesehen wird.

Nach ausführlicher Beratung und Abwägung der verschiedenen Modelle sprechen sich die Christdemokraten für den Standort Friedlandstraße aus. „Der DRK-Kindergarten auf der westlichen Seite der Bahnlinie hat sich über Jahre etabliert. Der Standort an der Friedlandstraße verleiht dem Umfeld zudem eine Attraktivität, die sich günstig auf die zukünftige Bebauung auf dem Gelände des alten Sportplatzes auswirken wird“, betont Christopher Radon.

Wegfall von Kreis-Fördermitteln für den DRK-Kindergartenneubau? Vor dem Hintergrund des in der jüngsten Sitzung des Kreistages gefassten Mehrheitsbeschlusses zur Bauförderung von Kindertagesstätten (Kreis-CDU und Kreis-FDP haben lediglich 1,2 Millionen Euro Investitionszuschüsse bei einem Bedarf von 1,8 Millionen Euro für 2012 bereitgestellt) müsse Tornesch für den Ersatzbau des DRK-Kindergartens Friedlandstraße mit dem Wegfall von Fördermitteln rechnen. Darauf macht der SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Hans-Helmut Birke aufmerksam. „Für den geplanten Ersatzbau von insgesamt 80 Plätzen, darunter 15 Krippenplätzen, muss mit einem Ausfall der Investitionsförderung von 153000 Euro gerechnet werden.“

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erstellt am 11.Nov.2011 | 21:34 Uhr

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