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Die Zeichen der Zeit erkannt : Im Tennisverein Uetersen erinnert man sich an die Gründung vor 90 Jahren

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Club sieht sich gut aufgestellt und fit für die Zukunft.

Uetersen | Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit...und gehen will man im Tennisverein Uetersen von 1926 nicht. Aber feiern. Das nächste Fest steht quasi vor der Tür. Am 15. Juli möchte sich die Mitgliedschaft an die Wurzeln erinnern und freut sich daher auf das Stiftungsfest, das im Clubheim am Fourniermühlenweg gefeiert wird. Beginn ist um 17 Uhr. Die interessierte Bürgerschaft ist herzlich eingeladen, an diesem Ereignis „90 Jahre TV Uetersen “ teilzunehmen. Susanne Siebels bittet dafür bis zum 1. Juli um Anmeldungen unter der E-Mail-Adresse s.siebels@tvuetersen.de.

Dem Tennisverein gehe es gut, so die Vorsitzende. Und das gegen den allgemeinen Trend. Der Vorstand habe frühzeitig erkannt und angenommen, dass sich das Freizeitverhalten der Gesellschaft geändert hat und dass diesem Umstand Rechnung zu tragen ist. Im Jugendbereich dominiert die Problematik der Ganztagsschule. Insgesamt ist ein Trend zu häufiger wechselnden Interessen und weniger Identifikation mit einam Verein zu beobachten. Susanne Siebels: „Kreative Intuition ist gefragt.“ Wenn nötig, werde man Ballschulprojekte ins Leben rufen. Derzeit konzentriere man sich bei der Öffentlichkeitsarbeit auf Schnupperaktionen im Erwachsenen- und Jugendbereich. Wobei sie festgestellt habe, dass auch dabei stets die persönliche Ansprache erforderlich sei. Im Tennisverein Uetersen stellten die Mitglieder diesbezüglich Multiplikatoren dar. Im Übrigen dürfe kein Vorstand so lange warten, bis bei einem Problem aus der Mücke ein Elefant geworden sei, sondern müsse zuhören, analysieren und gegebenenfalls umsetzen.

„Ein einvernehmliches Zusammenwirken von Vereinsführung, sportlicher Leitung und funktionierender Gastronomie ist die beste Voraussetzung für das Wohl der Mitglieder und die Existenz des Tennisvereins“, sagt Siebels. Dazu gehöre auch ein verbindlicher, sich an die Vereinsinteressen orientierender Trainingsbetrieb. Und der sei in Uetersen gegeben.

Wohlfühlen, das ist auf der Neun-Plätze-Anlage (plus drei Hallenplätze) täglich möglich und wird von den derzeit 364 Mitgliedern (davon 128 Jugendliche) auch genutzt. Sowohl während des Tranings als auch bei den Medenspielen, den Punktspielbegegnungen im Erwachsenen- und Jugendbereich, welche von Freitag bis Sonntag Woche für Woche zahlreiche Zuschauer auf die Anlage locken.

Der „weiße Sport“

Wer den Tennissport kennenlernen wolle, der sei bei den Punktspielen genau richtig. Da gebe es hochklassigen „weißen Sport“ zu sehen, so die Vorsitzende. Neben der Teilnahme an den Punkterunden gibt es beim TV Uetersen auch die Möglichkeit, sich bei den Turnieren einzufinden, die deutschlandweites Echo von Spielerseite hervorrufen. Ein Jugendturnier wird vom 29. bis 31. Juli ausgerichtet, der Wilson-Cup für Damen und Herren schließt sich vom 8. bis 10. August an. Das bedeutendste Turnier stellen aber die „Midlife Classics“ dar, die vom 17. bis 21. August auf der Anlage ausgerichtet werden. Es handelt sich um ein Turnier mit Ranglistenwertung für Altersklassen.

Enthusiasmus, Freude am ehrenamtlichen Engagement und eine gehörige Portion Idealismus seien erforderlich, um den TV Uetersen auch weiterhin in Schwung zu halten. Für Seibel sei es darüber hinaus ein Gebot der Fairness, sich im Verein zu engagieren. Für sie habe sich die Frage gestellt, was der Gesellschaft zurückgeben werden könne. Und dass diese Einstellung für den gesamten Vorstand gelte. Dankbar ist sie auch Dirk Haartje, der nicht nur bei der Durchführung der Midlife Classics unterstütze, sondern bei der gesamten Vorbereitung der Geburtsgtagsfeierlichkeitren.

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erstellt am 09.Jun.2016 | 14:00 Uhr

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