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Uetersener Nachrichten

13. Dezember 2017 | 18:21 Uhr

Handball : Im Stile eines Meisters

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Sonntagnachmittag gastierten die 1. Frauen des TuS Esingen zum Landesliga-Topspiel beim Tabellen-Dritten SG Altona II, gegen den sie in der Hinrunde daheim deutlich mit 28:16 gewonnen hatten.

shz.de von
erstellt am 22.Feb.2012 | 20:49 Uhr

Nun hatten die Esingerinnen zwar Anwurf, aber die Altonaerinnen gingen mit 2:0 in Führung (3. Minute). Bei der Spielsituation, die zum 2:0 führte, gab es eine Schrecksekunde für die TuS-Bank: Julia Berge knickte unter „Zuhilfenahme“ eines fremden Fußes um. Einige Minuten später ging sie von der Spielfläche und verschwand zur Behandlung in der Gäste-Kabine. Ihre Mitspielerinnen blieben davon aber unbeeindruckt und konnten, nachdem TuS-Torhüterin Lisa Rabe zweimal pariert hatte, zum 2:2 ausgleichen (6.), um dann einen „Lauf“ zum 2:6 (12.) zu starten.

„Da wir uns bis dahin vier Fehlwürfe geleistet hatten und es insgesamt 13 Fehlwürfe in der ersten Halbzeit gab, blieb das Spiel bis zur Pause offen“, so TuS-Betreuer Valko Scheele. Die Esinger Physiotherapeutin Sandra Heere gab in Bezug auf Julia Berge Entwarnung, sodass sie ab der 20. Minute wieder ins Spiel eingreifen konnte. Nach dem 8:9 (25.) konnten sich die Tornescherinnen allerdings nicht mehr wirklich absetzen, sodass es mit 10:11 zur Pausenabstimmung mit TuS-Trainer Jan-Henning Himborn ging. „Bemerkenswert war, dass das junge Schiedsrichtergespann keine einzige Zeitstrafe ausgesprochen hatte, obwohl es dafür durchaus Gelegenheiten gegeben hätte“, so Scheele, der selbst Handball-Schiedsrichter ist und ergänzte: „Aufgrund dieses Umstandes erhitzten sich bei den Spielerinnen, den Bänken und den Zuschauern die Gemüter, da es Sorge um die Gesundheit der Spielerinnen gab!“

In der zweiten Halbzeit konnten sich die Esingerinnen zunächst nur auf zwei bis drei Tore absetzen. In der 47. Minute gab es ein 15:17, das die TuS-Frauen dann im Stile eines Meisters binnen drei Minuten auf ein 15:20 ausbauten. „Danach konnten wir Altona auf Distanz halten und Sofia Schlage sowie Tanja Falk setzten in der 60. Minute die Schlusspunkte zum 18:28-Endstand“, so Scheele, der lobte: „Dies war im wahrsten Sinne das Resultat aus nur noch drei Fehlwürfen in der zweiten Halbzeit!“ Nach der Partie stellte sich beim Ausfüllen des Spielberichtsbogens übrigens noch heraus, dass die beiden jungen Referees gar nicht im Besitz einer Schiedsrichter-Lizenz sind. „Am Ende hat sich aber keine Spielerin verletzt und uns fehlen nur noch vier Siege zur Meisterschaft“, so Scheele abschließend.

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