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Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 13:41 Uhr

Handball : Im Sinne des Spiels

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die dienstältesten Schiedsrichter der Handballer im Moorreger SV sind Jürgen Westphal (70) und Wilfried „Wille“ Gröger (63).

shz.de von
erstellt am 29.Jan.2013 | 21:08 Uhr

Für ihr Engagement im Sinne des Spiels wurde ihnen jetzt vom Hamburger Handball-Verband die goldene Ehrennadel angetragen. Für die Handballer aus Moorrege gratulierten der Vorsitzende Jörg Suckow und Anja Scholz, die sich um das Schiedsrichterwesen kümmert, den beiden Jubilaren und überreichten einen edlen Tropfen. Die Handball-Schiedsrichter gehören zu den mit am meisten beanspruchten im Schiedsrichterwesen. Dies ist auf die verhältnismäßig häufig benötigten Entscheidungsfindungen in dieser Sportart zurückzuführen.

Hiervon kann Jürgen Westphal, der als Schiedsrichter mit seinem Partner bis zur Oberliga Hamburg tätig war und jetzt noch immer als Zeitnehmer und Sekretär bis zur Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein im Erwachsenen- und Jugend-Bereich tätig ist, „ein Lied singen“.

Westphal hat zudem die „Geburtsstunde“ der Moorreger Handballer miterlebt. Ist ihr immer treu geblieben, jetzt noch als Schiedsrichterobmann und treuer Wegbegleiter für die Jungschiedsrichter.

1965 wurde die Sparte gegründet, bestand nur aus einer Frauenmannschaft, so wurde Westphal, bevor er später als aktiver Handballer einstieg, Schiedsrichter. Dazu widmete er sich der Jugendarbeit, bekleidete das Amt des Spartenvorsitzenden und war auch im Gesamtvorstand tätig.

Viele erinnern sich noch daran, dass Westphal in der „Blütezeit“ des Moorreger Handballs an der Durchführung der beliebten Himmelfahrtsturniere beteiligt war. Für Westphal ging und geht so manches Wochenende für den Handball drauf, trotzdem versucht er es immer, die Bundesligaheimspiele des HSV Handballs zu besuchen. Der Verwaltungsbeamte der Stadt Uetersen, „Wille“ Gröger, ist schlechthin der „Gründungsvater“ des Männerhandballs in Moorrege. Es kam zwar als Schiedsrichter nach Moorrege, brachte dazu aber auch gleich zwei Männermannschaften vom TSV Uetersen mit, solche hatte es damals in Moorrege nicht gegeben. Bei beiden Teams hat er auch als Trainer und Spielertrainer gewirkt.

Gröger war auch daran beteiligt, dass es zwischen dem Moorreger SV und dem TSV Uetersen eine Spielgemeinschaft gab, als diese aufgelöst wurde, kehrte er als Spieler und Jugendtrainer nach Uetersen zurück, der Schiedsrichtersparte in Moorrege blieb es aber treu. Aus gesundheitlichen Gründen hat Gröger eine Pause eingelegt, doch Handball bleibt seine Leidenschaft.

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