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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 10:50 Uhr

Fußball : Im Schongang zum 5:1

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Machst Du auch ein Foto von mir?“ Dies fragte Firat Sari, Regisseur der 1. Herren der Sportfreunde Uetersen, einen Fotografen wohlgemerkt während des Gastspiels beim TuS Appen II. Sie ließen es locker angehen, die Rosenstädter – und kamen trotzdem zu einem 5:1-Kantersieg. Rundum zufrieden war Sportfreunde-Spielertrainer Bülent Ersahin trotzdem nicht: „Wir haben uns über weite Strecken zu sehr dem Niveau des Gegners angepasst!“

shz.de von
erstellt am 08.Nov.2011 | 21:02 Uhr

Dabei erwischten die Gäste am Almtweg zunächst einen sehr guten Start: Mustafa Capan brachte sein Team schon nach fünf Minuten mit einem hervorragend geschossenen Freistoß in Führung und legte nur zwei Minuten später das 0:2 nach. „Danach sind wir das Spiel dann etwas zu lässig angegangen, weil viele Spieler glaubten, das wäre ein Selbstgänger“, so Ersahin. Nach einigen Fehlern der Uetersener gelang den Hausherren der Anschlusstreffer (30.), den Orcun Aladag zehn Minuten später mit dem 3:1 beantwortete. „In der Pause habe ich dann unsere Fehler angesprochen und mehr Diszipliniertheit gefordert“, so Ersahin. Dies trug Früchte, als Kastriot Kabashi (60.) und Ümit Dogan (65.) im Derby zwei weitere Tore nachlegten.

Die Appener Reserve stand weiter massiv in der eigenen Spielfeldhälfte und kam nur zu gelegentlichen Kontern, die Sportfreunde-Keeper Max Bolte aber vor keine Probleme stellten. Auf der Gegenseite gelang Doga nach einem Sari-Eckstoß noch ein Kopfball-Tor, das aber nicht zählte, da er zuvor den TuS-Torwart gefoult hatte (81.). Dann sah Dogan wegen Ballwegschlagens noch die Gelb-Rote Karte (88.). Während Sportfreunde-Co-Trainer Abo Kök dies am Spielfeldrand kritisch kommentierte („Das ist deine eigene Schuld!“), nahm Ersahin seinen Spieler in Schutz: „Es wurde alles gegen ihn gepfiffen, weil es aufgrund von Dogans Statur immer so aussieht, als würde er unfair in einen Zweikampf gehen, was aber oft gar nicht der Fall ist!“ Dennoch gibt es eine Strafe für Dogan: „Die kann er bei sich selbst bezahlen, er ist nämlich auch unser Kassenwart“, so Ersahin abschließend.

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