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Handball : Im Premieren-Spiel achtbar geschlagen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Erstmals meldete der TuS Esingen in diesem Sommer ein weibliches A-Jugend-Team zum Spielbetrieb in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Zur ungewohnten Zeit am Dienstagabend bestritten die Tornescherinnen ihr Premieren-Spiel in der Oberliga ‒ und verloren gegen den BSV Buxtehude mit 21:26. „Wir haben uns aber sehr teuer verkauft“, sagte TuS-Trainer Jan-Henning Himborn mit Verweis darauf, dass die BSV-Mädchen parallel auch in der Bundesliga aktiv sind.

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erstellt am 17.Sep.2015 | 17:53 Uhr

Die Esingerinnen traten nicht mit ihrem vermeintlich stärksten Aufgebot an: Katharina Schmidt Daraufhin nahm BSV-Trainerin Heike Axmann, eine ehemalige Deutsche Nationalspielerin, ihre Auszeit, nach der die Gäste auf 8:12 davonzogen. Bis zur Pause kämpften sich die Esingerinnen auf 10:13 heran.

In der ersten Halbzeit hatte Himborn die Leistung der Schiedsrichter noch als „in Ordnung“ empfunden, doch dann klagte er darüber, dass sie „im zweiten Durchgang ihre Linie verloren“ hätten. Umstrittene Entscheidungen der Unparteiischen führten nach dem Seitenwechsel dazu, dass die Gastgeberinnen gleich dreimal in Unterzahl agieren mussten, was die BSV-Mädchen nutzten, um ihren Vorsprung auf sieben Tore auszubauen. „Wir haben uns das Leben aber auch selbst schwer gemacht, indem wir zwei Siebenmeter verworfen und zu viele einfache fehlte, dafür halfen insgesamt drei B-Mädchen aus. „Wir haben etwas nervös begonnen und sind nicht richtig ins Spiel gekommen“, berichtete Himborn. Nach einem schnellen 1:4-Rückstand zeigten die TuS-Mädchen aber Kampfgeist und glichen beim 7:7 erstmals aus. Gegentore kassiert haben“, so Himborn, der sich „gewünscht hätte, dass wir das Spiel noch etwas länger offen gehalten hätten“.

Nachdem die TuS-Mädchen in der Schlussphase noch etwas Ergebniskosmetik zum 21:26-Endstand betrieben hatten, sagte Himborn abschließend: „Der Sieg der starken Buxtehuderinnen geht in Ordnung ‒ wir haben zwar eine gute kämpferische Leistung gezeigt, aber für einen Punktgewinn hätte wirklich alles passen müssen, und das war leider nicht der Fall!“

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