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Erhard Wasmann : Im Kreistag für die Region am Ball

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Er könnte es sich in seinem Garten gemütlich machen, lesen, Tennis spielen, Jazz-Musik hören oder reisen. Doch der 71 Jahre alte Rechtsanwalt Erhard Wasmann lehnt sich nicht zurück. Ihm liegt die Entwicklung seiner seit 1974 Wahlheimat-Region am Herzen. Als Mitglied des Kreistages für die Christdemokraten ist er in mehreren Ausschüssen aktiv, regt Diskussionen und Themen an, informiert sich, sucht das Gespräch mit Bürgern oder sammelt Unterschriften für die Realisierung der K22 und die Querung der Südlink-Trasse bei Glückstadt.

Erst 2007 ist Erhard Wasmann Mitglied im CDU-Stadtverband Tornesch geworden. Da er 2002 mit seiner Familie nach Groß Nordende gezogen war, hätte er auch einen anderen CDU-Ortsverein wählen können. Aber die Kontakte in Tornesch über seine berufliche Tätigkeit mit ehemals Büro an der Friedrichstraße und seine Mitgliedschaft in Tornescher Vereinen hat gar keine anderen Überlegungen aufkommen lassen. Und von Anfang an war für Erhard Wasmann klar, dass er sich als CDU-Mitglied aktiv einbringen will. Und so wurde er bereits 2008 bürgerliches Mitglied der CDU-Kreistagsfraktion und trat 2013 für die CDU als Kreistagskandidat für den Wahlkreis Tornesch an. Wenige Stimmen fehlten für den direkten Einzug in den Kreistag, das Rennen in Tornesch hatte der SPD-Mann Horst Lichte gemacht.

Aber als erster Nachrücker auf der CDU-Liste ist Erhard Wasmann seit Anfang des Jahres als Abgeordneter in dem Gremium vertreten. In Nachfolge von Marko Bröcker, der durch Arbeitsplatz- und Wohnortwechsel nach Lübeck aus dem Pinneberger Kreistag ausgeschieden war, ist Erhard Wasmann als CDU-Abgeordneter auf Kreisebene mit für die Marschdörfer zuständig. Sein Einsatz als Mitglied im Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Gleichstellung und Senioren, als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Verkehr sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Schule, Kultur und Sport gilt aber auch gleichermaßen den Belangen der Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis Tornesch und der Region.

„Wir haben eine faire Lösung für die Übernahme des Uetersener Gymnasiums von der Kreiszuständigkeit in die Zuständigkeit der Stadt Uetersen gefunden“, beschreibt Erhard Wasmann eine der Entscheidungen, die er als CDU-Politiker im Kreistag mitgetroffen hat. Auch die Finanzierung von Präventionsarbeit, wie sie beispielsweise in der Suchtberatung Uetersen-Tornesch im Projekt „Kleine Riesen“ geleistet wird, oder das Thema Inklusion in Schule, Alltag und Arbeitswelt liegt Erhard Wasmann am Herzen. Ebenso eine Entlastung der Kommunen bei der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Und so hat er die Entscheidung mitgetragen, dass im Kreis eine Sammelunterkunft für maximal 100 Asylsuchende eingerichtet wird, um den Kommunen drei bis sechs Monate Vorlaufzeit für eine gute Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge zu geben.

Als Verfechter der K22 freut sich der CDU-Kreistagsabgeordnete, dass die neuen Planungsunterlagen dafür ausliegen und dass darin im Vergleich zu den vorherigen Planungen ein von ihm formulierter Einspruch für die Kulturgemeinschaft Berücksichtigung gefunden hat. „Die Trasse verläuft entlang des Mölln-Hofs nun so, dass die Kulturgemeinschaft in ihrer Arbeit nicht beeinträchtigt wird“, so Erhard Wasmann. Er gehört zu den ersten Mitgliedern der 1985 gegründeten Kulturgemeinschaft und arbeitete dort 25 Jahre aktiv im Vorstand mit. Auch im Vorstand der 1992 gegründeten Ernst Martin Groth-Stiftung setzt sich Erhard Wasmann mit seinem Wissen und seinem Engagement für Kulturgut von Anfang an ein. Er gehört zu den ersten Torneschern, die ihr ortsbildprägendes Wohn- oder Geschäftshaus fachgerecht sanieren ließen. Bereits 1978 hatte Erhard Wasmann damit an der Friedrichstraße ein vorbildhaftes Zeichen gesetzt. Aktuell bestimmen die Bereitstellung der finanziellen Mittel für den K22-Bau mit einem Radweg bis Uetersen sowie die Verbesserung der Zuganbindung sein Wirken auf Kreisebene für Tornesch. Dass aus der Fusion Uetersen-Tornesch nichts geworden ist, bedauert er. „Wir hätten wohl doch mehr Info-Veranstaltungen machen müssen“, so seine Meinung dazu.

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erstellt am 21.Okt.2014 | 21:24 Uhr

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