Besuch : Im Gespräch mit Migranten

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Ines Strehlau hat die Regelung des Kieler Innenministeriums begrüßt, dass Flüchtlinge, die eine Ausbildung beginnen, während der Lehrzeit in Schleswig-Holstein bleiben können. „Ich bin außerdem optimistisch, dass unsere Initiative für eine Jugendberufsagentur auch die Ausbildungs- und Arbeitsberatung für junge Flüchtlinge verbessern wird“, sagte sie vor Teilnehmern eines Integrationskursus’ an der Halstenbeker Volkshochschule.

shz.de von
06. Juli 2015, 21:47 Uhr

Strehlau hatte die Zuwanderer unter anderem aus dem Iran, Afghanistan und der Ukraine zu einem Besuch des schleswig-holsteinischen Landtages eingeladen und stand ihnen dort Rede und Antwort. Vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Flüchtlingszahlen bat die Grünen-Abgeordnete um Geduld, falls ein Asylverfahren mal länger dauere als gewünscht. Deutschland brauche Zeit, diese Verfahren „in gute Bahnen zu lenken“. Entlastung erhofft sich Ines Strehlau in dieser Frage durch den Bau der geplanten neuen Erstaufnahmeeinrichtungen in Schleswig-Holstein.

Zuvor hatten die Besucher große Probleme bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz zum Thema gemacht. Für Migranten gebe es in den Arbeitsagenturen kaum Hilfe. „Das wird sich ändern“, versprach Ines Strehlau, die in der Zuwanderung auch eine Chance für die Unternehmen sieht, die bislang erfolglos nach Nachwuchskräften gesucht haben.

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