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José Carreras Stiftung : Ihr Hobby hilft Leukämieopfern

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wenn zu ihnen jemand sagen würde, dass am Arbeitsplatz keine Freundschaften entstehen können, würden Birgit Stüven aus Bebensee und Petra Mollenhauer aus Uetersen vehement widersprechen: Doch, und sogar die besten!

shz.de von
erstellt am 19.Jul.2013 | 22:17 Uhr

Beide Frauen lernten sich im Elim-Krankenhaus Hamburg kennen. Birgit Stüven und Petra Mollenhauer waren bis zum Eintritt in den Ruhestand dort in der Verwaltung tätig. Doch die Freundschaft der beiden ist nur ein Teil der Geschichte. Beziehungsweise deren Grundlage. In einem Krankenhaus ist die Not zuweilen groß. Auch die beiden Mitarbeiterinnen wurden damit des Öfteren konfrontiert. Sie wollten helfen, Not zu lindern. Nur wie? „Was kann ich denn besonders gut?“, fragte sich Birgit Stüven. Die Antwort: Stricken! Per Zufall geriet sie im Jahre 2009 an die José Carreras Stiftung, die die Leukämieforschung unterstützt. Der weltweit gefeierte spanische Tenor gründete diese 1988, dankbar, seine Blutkrebserkrankung mittels medizinischem Wissen überwunden zu haben. Fortan wurde im Elim-Krankenhaus für diesen guten Zweck gestrickt. 2010 kam die Uetersenerin hinzu. Auch sie strickt für ihr Leben gerne. In Anlehnung an die vorhandene Säuglingsstation im Elim-Krankenhaus entstanden Babyschühchen und Babymützen. „Und weil immer Wollreste übrig bleiben, hatten wir die Idee auch noch kleine Schlüsselanhänger zu stricken, in die man einen Einkaufschip unterbringen kann“, so Birgit Stüven. 800 solcher Chips waren den beiden Aktivistinnen einst gespendet worden. Zudem acht Kilogramm Wolle.

In nur vier Jahren erstrickten sie für die Carreras Stiftung bereits 4471 Euro, lernten den Tenor bei einer Geldübergabe sogar einmal persönlich kennen.

Nun hoffen sie auf die Unterstützung der UeNa-Leser. Wer die hübschen und zweckmäßigen Strickwaren erwerben möchte, schaut zum Beispiel in der Löwenapotheke (Fuzo) vorbei. Aber auch bei Rehrbehn in Tornesch und in zwei Sanitätshäusern in Pinneberg (Klinikum und Fußgängerzone) werden sie verkauft.

Die Schuhe und die Mützen kosten jeweils zwölf Euro, die Schlüsselanhänger werden für drei Euro abgegeben. „Über Wollspenden freuen wir uns immer“ sagt Petra Mollenhauer, die telefonisch unter 04122/47277 erreichbar ist.

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