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Merkur Treff : IHK sieht Vollbeschäftigung - A20 schnell verwirklichen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einmal im Jahr begegnen sich in der Elmshorner Zweigstelle der Industrie- und Handelskammer zu Kiel Vertreter aus Industrie, Wirtschaft und Gewerbe und Journalisten aus den Kreisen Pinneberg und Steinburg und tauschen in den Räumen der weiß gestrichenen Villa an der Kaltenweide Neuigkeiten, Zahlen und Fakten aus.

Der römische Gott Mercurius, Kaufleute und Händler verehrten ihn, stand Pate bei der Namensgebung des „Merkur-Treffs“, der in diesem Jahr bereits zum 21. Mal durchgeführt wurde. Zumindest die Journalisten gehen nach dem Treffen um einiges schlauer nach Hause, haben sie doch konkrete Aussagen im Gepäck.

Mit 18220 Unternehmen sind allein 28 Prozent aller Unternehmen im gesamten IHK-Bezirk im Kreis Pinneberg ansässig und mit einer Arbeitslosenquote von 5,9 Prozent (Februar 2012) liegt der Kreis deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 7,7 Prozent. Dazu der Kieler IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jörn Biel: „Da ist die Vollbeschäftigung schon recht nahe. Es erscheint uns wichtig in dieser Situation, uns besonders für die Bekämpfung des Fachkräftemangels einzusetzen.“

Vehement plädierte Biel für eine schnelle Verwirklichung der A 20, nur mit einer festen Elbquerung bei Glückstadt sei die Chance auf „Wohlstandseffekte“ vorhanden. Ganz dicke Pflöcke schlug der Hauptgeschäftsführer für den konsequenten Leitungsausbau im Energietransport ein, da die erneuerbaren Energien in Schleswig-Holstein ein ganz großes Thema seien. „Es kann nicht sein, dass wir Windparks subventionieren und viele Millionen Euro im Jahr dafür bezahlen, dass der dort erzeugte Strom nicht ins Netz gelangt.“

Die Kosten hierfür schätzte er auf demnächst 300 Millionen Euro, vom Netzbetreiber bezahlt. Letztlich werde die Teuerung dann auf den Stromkunden umgelegt. Da bleibe nur eines: der Leitungsausbau.

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erstellt am 04.Apr.2012 | 20:59 Uhr

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