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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 13:32 Uhr

Pinnau United : „Ich hab Pippi in die Augen!“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Da haben sich die Spielerinnen von „Pinnau United“ schon fast wie die Bundesliga-Kicker gefühlt, die in unmittelbarer Nähe trainieren. Zum Bundesfinale der „SchulLiga“ hatte es die Mannschaft geschafft, die aus Mädchen der Regionalschule Moorrege und des Uetersener Ludwig-Meyn-Gymnasiums besteht. Der größte Indoorsoccer-Wettbewerb Deutschlands wurde in Wolfsburg ausgetragen. Das Frühstück im Teamhotel „einschlaf“ war so üppig, unter anderem konnte unter 60 Sorten kraftspendenden Cerealien gewählt werden, dass sich die Teilnehmerinnen nicht nur wegen ihrer Leistungen den Elitekickern vom VfL ganz nah fühlten. Denn einen sensationellen 2. Platz belegten die Schüler von RegMo und LMG in der U17-Mädchen-Konkurrenz. „Ich hab’ Pippi in die Augen!“, freut sich der stolze Coach Tobias Führmann.

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erstellt am 10.Jun.2013 | 21:11 Uhr

Dabei glich die Vorbereitungsphase eher einer emotionalen Achterbahn. Noch vor gut einem Monat hatte der Pädagoge aus Moorrege zusammen mit Stephan Krumme, Sportlehrer vom Uetersener Gymnasium, den obersten Platz auf dem Siegertreppchen als Ziel ausgegeben. Im vergangenen Jahr wurde der 2. Rang belegt und nun musste natürlich eine Verbesserung her. Doch mit Hania Wulff und Lena Cobber verletzten sich zwei Leistungsträgerinnen, also wurde die Messlatte tiefer gehängt. Erschwerend kam noch hinzu, dass keine Ersatzspielerinnen gewonnen werden konnten. Der Trainer – Krumme konnte wegen einer Studienreise die Mannschaft nicht begleiten – war nicht in der Lage auszuwechseln und die fünf jungen Damen mussten durchspielen.

Noch ein bisschen weiter sackte die Stimmung in den Keller, als sie die ersten Spiele der Konkurrenz beobachteten. Die waren nämlich deutlich stärker als im vergangenen Jahr. Doch in der Gruppenphase konnten drei Siege bei einer Niederlage geholt werden, was den Einzug ins Halbfinale bedeutete. Im Tor hielt Jacqueline Clasen (RegMo), was zu halten war. Die Verteidigerinnen Sophie Plautz und Freya Sibbertsen (beide LMG) ließen nur ganz wenig zu. Im offensiven Mittelfeld zauberte die Uetersenerin Josefin Lutz und im Sturm sorgte Sarah Feller aus Moorrege für Wirbel.

Im Halbfinale ging es gegen das Humboldt-Gymnasium aus Bad Pyrmont, das die andere Vorrundengruppe souverän gewonnen hatte. Nach einer 1:0-Führung und einem zwischenzeitigen Rückstand konnte in der letzten Spielminute der 2:2-Ausgleich erzielt werden. Bei Pinnau United behielt man die Nerven und gewann das Sieben-Meter-Schießen mit 3:2.

Déjà-vu-Erlebnis für die Kreis-Pinnebergerinnen dann im SchulLiga-Finale. Wie im vergangenen Jahr ging es gegen die Schule Ronzelenstraße aus Bremen. Mit 0:5 fiel die Niederlage nach Ansicht aller jedoch zu deutlich aus.

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