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Kreisweite Kampagne : „Ich bin gegen Mobbing“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Wir als Team sind der Meinung, dass Mobbing zu wenig thematisiert wird. Daher haben wir den Entschluss gefasst, das Thema aufzugreifen und zu handeln“, sagt Julia Henne. Die 21 Jahre alte Pinnebergerin hat Mitte Februar die kreisweite Kampagne „Ich bin gegen Mobbing“ gegründet. Innerhalb weniger Tage schlossen sich der Initiatorin der 20 Jahre alte Uetersener Christoph Schlicht, die 17 Jahre alte Uetersenerin Denise Hinz und die 19 Jahre alte Tornescherin Mona Sander an.

Gemeinsam wollen sie das Thema Mobbing neu aufgreifen, Umstehenden die Augen öffnen, Mut machen, sich dem Thema Mobbing zu öffnen, mit Schulen, Einrichtungen und Pädagogen zusammenarbeiten und Opfern helfen. „Wir wollen für sie da sein und sie unterstützen“, so Henne.

Inspiriert wurde sie durch Benjamin Fokken, der mit einem einfachen Internetvideo gegen Mobbing für Aufsehen gesorgt und eine Welle der Solidarität ausgelöst hat. „Mobbing-Opfer fühlen sich oft einsam und allein gelassen", lautet eine der Botschaften des 19-jährigen. Das Video stellte er auf seine Facebookseite. Inzwischen wurde es mehr als dreieinhalb Millionen Mal angeschaut und über hunderttausend Mal geteilt.

„Danach und nachdem ich selber mit Mobbing zu tun hatte, habe ich mich entschieden, etwas zu unternehmen“, so die Gründerin der Anti-Mobbing-Kampagne. Auch ihre Mitstreiter haben persönlich Erfahrungen mit Mobbing sammeln müssen.

Die vier engagierten jungen Leute treffen sich jetzt immer montags zwischen 19 und 21 Uhr im Geschwister-Scholl-Haus in Pinneberg. Hier planen und organisieren sie verschiedene Aktionen und versuchen, ihre Ideen umzusetzen.

Jeder hat seine eigene Aufgabe: Schlicht ist für den Bereich Medien-Management zuständig, Sander übernimmt die Hintergrundarbeit und liefert Inspirationen. Hinz engagiert sich im Kreativ-Management und Gründerin Henne hat die Organisation übernommen.

Die ersten Treffen waren fruchtbar. „Wir haben bereits Plakate und einen Fragebogen entworfen“, sagte Henne. In Planung ist ein Aufklärungsvideo. Rund 20 bis 25 Menschen verschiedener Herkunft und Religion, werden sich dazu äußern, warum sie gegen Mobbing sind. Diese Statements werden dann zusammen geschnitten und mit einem Lied unterlegt. Außerdem in Planung ist eine längerfristige Zusammenarbeit mit der Rosenstadtschule Uetersen.

Wer sich der Initiative anschließen möchte, oder Hilfe braucht, ist auf den Montagstreffen willkommen oder kann über die Facebook-Seite www.facebook.com/ichbingegenmobbing.official oder die E-Mail-Adresse

ichbingegenmobbing.official@t-online.de Kontakt aufnehmen.

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erstellt am 19.Mär.2015 | 17:57 Uhr

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