Zweiter Tornescher Kulturtag : Hut ab vor dem künstlerischen Wirken

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An zehn Ausstellungsorten verteilt im ganzen Stadtgebiet gaben gestern mehr als 30 Kunst- und Kulturschaffende aus Tornesch und der unmittelbaren Region Einblick in ihr Wirken, regten zu Gesprächen über Kunst an, luden zum Malen und Gestalten ein und machten einmal mehr deutlich, dass Tornesch auch den Namen „Kunst- und Kulturstadt“ verdient hätte.

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10. Mai 2015, 21:58 Uhr

Denn was die Besucher der Malerei-, Grafik-, Foto- und Keramikausstellungen zu sehen bekamen, war auf hohem Niveau. Am Zweiten Tornescher Kulturtag beteiligten sich sowohl professionelle Kunst- und Kulturschaffende, als auch in der Freizeit mit Pinsel, Farben, Ton, Leder, Fondant oder dem Fotoapparat wirkende Tornescherinnen und Tornescher. Sie alle machten das künstlerische Potential, das in Tornesch anzutreffen ist, deutlich. Auch wenn aufgrund des wechselhaften Wetters der Besucherzulauf unterschiedlich war, zeigten sich die Teilnehmer des Kulturtages sehr zufrieden. „Es macht Freude, so einen Tag auszurichten. Sowohl für die Kunst- und Kulturschaffenden, die ihre neuesten Werke vorstellen können, als auch für die Besucher ist so ein Tag eine Bereicherung“, betonte Hanfried Kimstädt, ToAll-Vorsitzender und Kulturbeauftragter der Stadt. Er hatte im vergangenen Jahr den Tornescher Kulturtag erstmals initiiert. Wie im Vorjahr bildete die ToAll-Veranstaltung Poetry Slam den Auftakt des Kulturtages. Sieger des Dichterwettstreites war diesmal Lennart Hamann aus Hamburg.

Besonders umfangreich war das Kunst- und Kulturangebot im KüchenCentrum Potschien. Dort stellten acht Kunst- und Kulturschaffende aus, las Joachim Frank aus seinem Buch „Varianten des Glücks“ und erfreuten die Gymnasiasten Julian Werner, Fabio Bucella und Haang Anh Phan als Gruppe „By the Way“ die Besucher mit akustischen Variationen passend zu Malerei und Fotokunst.

Bürgermeister Roland Krügel, der wie im Vorjahr etliche Ausstellungen besuchte, dankte im Namen der Stadt am Abend im Rahmen eines Empfangs allen Mitgestaltern des Kulturtages für das Engagement und lobte die Vielfalt.

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