Wohltätigkeitsbasar : Hunderte kamen zur Moschee

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Die türkische Gemeinde hatte am Wochenende zum traditionellen Wohltätigkeitsbasar eingeladen. Hunderte schauten an der Katharinenstraße vorbei. Am Sonnabend wurde ein Teil der Straße abgesperrt, da sich Feuerwehr und Polizei mit Fahrzeugen angemeldet hatten. Zudem wurden zwei Hüpfburgen aufgebaut, auf denen die Kinder herumtollten.

shz.de von
03. Mai 2015, 17:44 Uhr

Einigen Nachbarn ging die Straßensperrung zu weit, sie beklagten die räumliche Enge. Die Anordnung der Stadtverwaltung aber wurde nicht zurückgenommen, zur Sicherheit der Feiernden.

Bürgervorsteher Adolf Bergmann, Bürgermeisterin Andrea Hansen und Politiker aller im Rat vertretenen Fraktionen schauten vorbei. Auch kirchliche Würdenträger befanden sich unter den Gästen.

Zwischen Stadt und der türkischen Gemeinde gibt es derzeit einen regen Austausch bezüglich der Umzugspläne der Gemeinde. Die Räume reichen schon lange nicht mehr aus, um den Ansprüchen der Gläubigen und der 250 Mitglieder der Gemeinde gerecht zu werden. Der Neubau der Moschee an der Katharinenstraße ist aus Kostengründen vom Tisch.

Im Fokus steht nun vielmehr der Kauf der früheren Finkenbrookschule. Derzeit befinden sich dort das Sozialkaufhaus und die Uetersen Tafel. Beides sind wichtige Einrichtungen, für die neue Standorte gefunden werden müssten, sollte es einen Verkauf des Gebäudes an die türkische Gemeinde geben.

Der Wohltätigkeitsbasar ging parallel mit dem Cityfest zu Ende.

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