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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 23:28 Uhr

Fußball : Hübner war „erleichtert“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eigentlich hatte Finn Lüneburg bereits am 22. März beim 8:0-Kantersieg gegen den TSV Heist II das hundertste Saisontor der 1. Herren des Hetlinger MTV erzielt, als er einen Foulelfmeter zum 5:0 verwandelte (die UeNa berichteten). Weil sich aber anschließend der Voßlocher SV aus der Kreisklasse 1 zurückzog und das 4:4-Unentschieden des HMTV gegen Voßloch aus der Wertung genommen wurde, standen die Hetlinger wieder bei 99 Saisontreffern, bevor sie am Ostermontag zum Nachhol-Derby die 2. Männer des Heidgrabener SV empfingen.

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erstellt am 07.Apr.2015 | 21:31 Uhr

In der siebten Minute war es dann Jesse Plüschau, der einen Eckstoß von Lüneburg zum 1:0 einköpfte ‒ und damit zum Jubilar wurde. „Dass eine Mannschaft in einer Spielzeit gleich zweimal ihr hundertstes Saisontor erzielt, wird es so schnell nicht wieder geben“, lachte HMTV-Trainer Jonas Hübner. Es war aber nicht dieser möglicherweise geschichts-trächtige Moment, sondern die Tatsache, dass sein Team die Heidgrabener mit 4:0 geschlagen hatte, die Hübner „mit großer Erleichterung“ zur Kenntnis nahm. In Erinnerung an das 0:0 im Hinspiel lobte Hübner die Heidgrabener als „sehr defensivstark“ und betonte: „Wenn wir in der ersten Halbzeit nicht getroffen hätten, wären wir immer nervöser geworden und es hätte eng werden können ...“

Nach Plüschaus Jubiläumstreffer spielten die Hausherren befreit auf und bauten ihre Führung nach einer weiteren Lüneburg-Ecke aus: Ein Kopfball von Timo Protz wurde noch abgewehrt, aber Dominik Zink schob den Abpraller zum 2:0 ein (21.). „Wir haben gut verteidigt, aber die Hetlinger waren eine Klasse besser“, urteilte Benjamin Köhnke. Der Coach der HSV-Reserve empfand es allerdings als „ärgerlich“, dass der Tabellenführer „dreimal nach Standardsituationen traf und einmal durch einen abgefälschten Schuss“. Die letztgenannte Szene ereignete sich in der 66. Minute, als ein Versuch von Philipp Drews wohl links ins Seiten-Aus gegangen wäre, Gäste-Verteidiger Klaas Böke den Ball aber mit seinem Kopf so abfälschte, dass er rechts im Winkel einschlug. Diesem 3:0 ließ Julian Moldenhauer noch das 4:0 folgen, als er abermals nach einer Ecke aus 16 Metern flach einschoss (85.). Zahlreiche weitere gute Gelegenheiten, vor allem nach schnellen Angriffen, vergaben die Hetlinger gegen den starken HSV-Keeper Malte Holthusen. Kurz nach der Pause scheiterte Nico Anhorn bei der besten Gäste-Chance alleine vor HMTV-Torwart Philipp Henningsen.

„Wir haben gut gespielt, aber zu oft das nötige Zielwasser vermissen lassen“, gab Hübner zu. Köhnke, der dem kampfstarken Christian Hein ein Sonderlob aussprach, urteilte abschließend: „Das Ergebnis ging so in Ordnung.“

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