Fußball : HSV will wieder hoch

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Die 1. Herren des Heidgrabener SV wurden in der Saison 2011/2012 in der Kreisliga 7 als Neuling gewogen und für zu leicht befunden. „Der Klassenerhalt wäre möglich gewesen, aber am Ende hatten wir ihn auch nicht verdient“, gab HSV-Coach Ove Hinrichsen nach dem sofortigen Wiederabstieg in die Kreisklasse zu. Dort wurden die Heidgrabener nun vom Hamburger Fußball-Verband in die Staffel 1 eingeteilt, die ungefähr dem regionalen Zuschnitt der früheren Kreisklasse 8 entspricht, in der im Sommer 2011 als Tabellen-Dritter der Aufstieg gelungen war. Aber es gibt auch zahlreiche neue, unbekannte Gegner.

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23. Juli 2012, 20:41 Uhr

„Aufstieg“ – das ist nun auch das Ziel von Hinrichsen für die Spielzeit 2012/ 2013: „Wir wollen auf jeden Fall unter die ersten Fünf kommen – und wenn es geht, wollen wir natürlich gleich wieder in die Kreisliga aufsteigen“, so Hinrichsen. Der sympathische Coach warnte aber auch: „Wir müssen aufpassen, dass wir gerade den Saisonstart nicht vermasseln!“ Der Grund für Hinrichsens Skepsis ist zum einen, dass noch mehrere Stammkräfte fehlen, weil sie verletzt sind oder im Urlaub weilen. „Außerdem sind leider zwei Testspiele ausgefallen“, ärgerte sich Hinrichsen noch immer über den schnellen Abbruch der Partie bei den Kickers Halstenbek sowie die komplette Absage der Begegnung beim TSV Sparrieshoop II. Dies war für Hinrichsen umso ärgerlicher, da er in diesem Sommer endgültig eine System-Umstellung hin zur Viererabwehrkette vornahm: „Um diese zu verinnerlichen, fehlen die beiden Spiele natürlich ganz besonders“, klagte der Coach und untermauerte: „Wir müssen gerade am Anfang aufpassen, dass wir keinen Boden verlieren!“

Im Bemühen, in der Spitzengruppe mitzumischen, müssen die Heidgrabener zudem auf ihren bisherigen Top-Torjäger Philippe Schümann verzichten: Der Offensivmann ging in diesem Sommer zum Hamburger Oberligisten SV Halstenbek-Rellingen: „Nachdem unser Spielsystem zuletzt auf Schümann zugeschnitten war, werden wir zukünftig natürlich gerade in vorderster Front anders agieren“, so Hinrichsen. Als langfristiges Ziel gab der Trainer aus: „Wir wollen uns ganz klar in der Kreisliga etablieren – das wollen wir auf jeden Fall schaffen, auch wenn uns jetzt vielleicht nicht der sofortige Wiederaufstieg gelingen sollte!“

Und wer sind die härtesten Konkurrenten im Kampf um die Spitzenplätze? „Ich denke, dass unsere beiden Mitabsteiger oben mit dabei sein werden“, denkt Hinrichsen an Kickers Halstenbek II und den FC Eintracht Rellingen II. „Als sehr stark erwarte ich auch TBS Pinneberg II“, hat Hinrichsen zudem Respekt vor der TBS-Reserve, die seit diesem Sommer von Erfolgscoach Guido Krenzk, der in Moorrege lebt, betreut wird.

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