Hallenfussball : HR siegt, TSV Zweiter

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Beinahe hätten die 1. Herren des TSV Uetersen (Landesliga) am Sonnabend zum ersten Mal das Hallenturnier des VfL Pinneberg gewonnen.

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08. Januar 2012, 21:09 Uhr

Bei der 15. Auflage der traditionsreichen Veranstaltung, bei der es um den „2. Bert-Meyer-Cup“ ging, wurde der Siegeszug der Rosenstädter erst im Finale gestoppt: Dort unterlagen sie der klassenhöheren SV Halstenbek-Rellingen (Oberliga Hamburg) mit 1:4. Das deutliche Ergebnis täuscht allerdings über den Endspiel-Verlauf hinweg: „Wir waren keine drei Tore schlechter“, so TSV-Trainer Jörn Borstelmann, der befand: „Im Finale fehlte uns das nötige Quäntchen Glück, das wir zuvor hatten!“ Nach einigen guten Uetersener Offensivszenen (Martin Bushaj zielte mehrmals zu hoch) ging HR durch Danijel Santic in Führung. Anschließend handelten sich TSV-Stürmer Halim Kustul und HR-Akteur Patrick Hoppe nach einem harten Zweikampf (siehe Foto) und folgender Schubserei jeweils eine Zwei-Minuten-Strafe ein.

Die Uetersener drängten vergeblich auf den Ausgleich und kassierten dann noch drei weitere Gegentore: Sebastian Münzel, Baris Öncan (einst bei den Sportfreunden Uetersen aktiv) und Yannick Sottorf schraubten das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe, ehe TSV-Akteur David Grabke zumindest noch der Ehrentreffer gelang. Philipp Ehlers vergab eine gute Chance zum 2:4. „Wir sind aber auch mit dem zweiten Platz zufrieden“, so Borstelmann, der betonte: „Wir haben ein gutes Turnier gespielt und uns vollkommen zurecht für das Finale qualifiziert!“

Wahre Worte, denn nach guten Leistungen in der Gruppenphase (siehe unten stehenden Extra-Bericht) trumpften die Uetersener auch im Halbfinale gegen ihren Landesliga-Rivalen SV Lieth stark auf. Einen 0:1-Rückstand drehten Philipp Ehlers, Bushaj und David Grabke zur 3:1-Führung; dem Liether Anschlusstor ließ Kustul den 4:2-Endstand folgen. Im anderen Semifinale kam für den Gastgeber und Titelverteidiger VfL Pinneberg (Oberliga) das Aus: Ihrem Erz-Rivalen Halstenbek-Rellingen unterlagen die Kreisstädter im Neunmeterschießen mit 0:2.

Die Pinneberger wollten anschließend das Duell um den dritten Platz, dessen Sieger eigentlich im Penaltyschießen ermittelt werden sollte, unbedingt in einem Spiel ausgetragen. „Wir wollten Thomas Koster die Möglichkeit geben, im Rennen um die Torjägerkrone noch einmal nachlegen zu können“, erklärte VfL-Coach Michael Fischer. Dies gelang: Dank seinen Turnier-Treffern sieben (zum 1:0) und acht (zum 3:1) wurde der Pinneberger Torschützenkönig. Der Ex-Tornescher Dimitri Rawinsky hatte zwischenzeitlich zum Liether Ausgleich eingedrückt, Pinnebergs Jannik Swennosen stellte den 4:1-Endstand her.

Der VfL war ein guter Gastgeber und in der Sporthalle der Theodor-Heuss-Schule herrschte beste Stimmung!

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