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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 04:49 Uhr

Horvath-Team siegt 9:0

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In der 1. Runde des Holsten-Pokals, wie der bisherige „II. Liga-Pokal“, der Pokalwettbewerb des Hamburger Fußball-Verbandes für 2. und 3. Herren-Mannschaften, neuerdings heißt, gastierten die 2. Herren des TSV Uetersen (Kreisliga 8) am Sonntagmittag als klarer Favorit bei den 2. Männern des Moorreger SV (Kreisklasse 4) – und feierten am Ende einen 9:0-Kantersieg. „Das war so zu erwarten“, analysierte Sandor Horvath, Trainer der TSV-Reserve, „ich bin zufrieden!“ Großes Wehklagen gab es trotz der deutlichen Derby-Klatsche auch bei Uwe Hoffmann, dem Coach der MSV-Zweiten, keinesfalls: „Wir haben uns im Rahmen unserer Möglichkeiten so gut es eben ging gewehrt!“

shz.de von
erstellt am 30.Jul.2013 | 21:11 Uhr

Am Himmelsbarg lief das Spiel von Beginn an nur in eine Richtung, nämlich in die des MSV-Gehäuses. 18 Minuten lang hielt der Abwehrriegel der Hausherren, dann brachte Jon Schwerdtfeger die Gäste in Führung. Nur zwei Minuten später legte TSV-Torjäger Christian Sommer, der übrigens ein ehemaliger Moorreger ist, das 0:2 nach. In der 28. Minute erzielte dann Firat Sari sein erstes Pflichtspiel-Tor für die TSV-Reserve: Der 25-Jährige, der bis zum Oktober 2012 bis zu deren Rückzug noch für die Sportfreunde Uetersen aktiv war, schoss das 0:3, das vor zahlreichen Zuschauern zugleich den Pausen-Stand bedeutete. Im zweiten Durchgang waren die Uetersener weiterhin überlegen: Zahlreiche Eckstöße (von Lars Tiedemann oder Jörg Dreier) und hohe Bälle flogen in den gegnerischen Strafraum, wo die Moorreger Abwehr um Benjamin Peetzke nun aber gut stand. MSV-Keeper Lukas Nickels parierte zudem mehrmals gut und zahlreiche Fernschüsse der Gäste flogen am Ziel vorbei. Die Hausherren, deren einziger Ersatzspieler Kai Emmer kurz nach der Pause eingewechselt wurde, gerieten in der 61. Minute in Unterzahl, als Fabian Eberhardt wegen wiederholten Foulspiels zu Recht die Gelb-Rote Karte sah. In der Schlussphase zogen die Rosenstädter das Tempo dann noch einmal an: „Da haben wir endlich richtigen Fußball gespielt“, lobte Horvath. Nach dem 0:4 von Dreier (79.) fielen die Tore fast im Minuten-Takt: Mehmet Deniz (80.), Lars Tiedemann per Kopf (83.) und Sommer mit einem lupenreinen Hattrick in nur vier Minuten (86., 88., 89.) schossen noch einen 0:9-Endstand heraus. „Bis zur 75. Minute haben wir gut mitgehalten – dann hat sich unsere Unterzahl negativ bemerkbar gemacht und wir haben noch sechs Gegentore kassiert, was natürlich unnötig war“, analysierte Uwe Hoffmann, dessen Team rein auf die Defensive bedacht war und sich keine einzige Torchance erspielte.

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