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Sozialverband : Hohe Wahlbeteiligung, rege Teilnahme

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Getreu nach dem Vereinsmotto „Gemeinsam sind wir stark“ hatte der Ortsverband Tornesch des Sozialverbandes um eine rege Beteiligung an der Jahreshauptversammlung gebeten. Dieser Einladung waren die Mitglieder zahlreich gefolgt: „Dass es so voll ist, gefällt mir sehr“, rief der Vorsitzende Joachim Selk aus. Unter den Gästen waren Gerhard Quast von der Initiative „Dorfbahnhof? Nein Danke!“ sowie Dirk und Rosemarie Weber vom Sozialverband Heidgraben.

Manfred Mörker, Vorsitzender der SPD Tornesch, betonte die Bedeutung der Stimmabgabe: „Aktives Wählen ist Pflicht!“ Bei den diesjährigen Vereinswahlen wurden die bisherigen Amtsinhaber im Wesentlichen bestätigt: Joachim Selk bleibt erster Vorsitzender, Renate Kruse zweite Vorsitzende, Renate Arlt Schatzmeisterin, Monika Hachmann Schriftführerin und Anne-Martha Schmidt Frauenbeauftragte, Beisitzer bleiben Uwe Mainz, Kerstin Köntop und Sabine Nowinski. Neuer Beisitzer wird Axel Lange und neue stellvertretende Schriftführerin Marion Lange, die jeweiligen Vorgängerinnen waren nicht mehr angetreten. Neu geschaffen wurde die Stelle der stellvertretenden Schatzmeisterin, die mit Gitta Bunte besetzt werden konnte. Aus dem Ehrenamt verabschiedet wurde Gertrud Conrad: Nach 23 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit für den Sozialverband im Kreis- und Ortsverband, hier zuletzt als stellvertretende Schriftführerin, trat sie auf eigenen Wunsch nicht mehr an. Die Wahlen wurden in offener Abstimmung durchgeführt, alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt. Darüber freute sich Wahlleiter Karl-Heinz Kruse: „Da kann man auch sehen, dass man einen Posten, den man ausfüllt, auch für alle ausfüllt!“

Siegrid Tenor-Alschausky vom Kreisverband Pinneberg unterstrich die wachsende Bedeutung des Sozialverbands. 2015 habe der Kreisverband 800000 Euro Nachzahlungen für seine Mitglieder erreicht sowie 80000 Euro laufende Zahlungen. „So viele Bescheide waren falsch! Wenn diese Menschen sich nicht an uns gewandt hätten, wären ihnen diese Leistungen entgangen. Ich finde, das ist ein Skandal, das darf nicht so sein“, meinte Tenor-Alschausky. Aufgrund des hohen Bedarfs wächst auch die Mitgliederzahl des Vereins stetig. Der Kreisverband kann daher 45 zusätzliche Mitarbeiterstunden monatlich finanzieren. Tenor-Alschausky hofft, dass sich so die telefonische Erreichbarkeit der Kreisgeschäftsstelle verbessern lässt.

Für langjährige Vereinstreue wurden einige Mitglieder geehrt, so auch Jürgen Reurik sowie Ingrid und Günter Welker mit jeweils 25 Vereinsjahren. Bürgermeister Roland Krügel, der eine Ehrung für 30 Mitgliedsjahre erhalten sollte, hatte seine Teilnahme im Vorfeld abgesagt. Sabine Nowinski erhielt eine Urkunde als Dank für ihre fünfjährige ehrenamtliche Tätigkeit.

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erstellt am 07.Mär.2016 | 21:31 Uhr

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