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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 14:41 Uhr

igs’13 : Hohe Auszeichnung für Firma Osbahr

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Für einen „herausragenden Beitrag zum Gelingen der internationalen Gartenschau Hamburg 2013“ hat der Uetersener Garten- und Landschaftsbaubetrieb Osbahr am Vorabend der igs-Eröffnung den Ehrenpreis des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und die Große Goldmedaille der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft erhalten.

shz.de von
erstellt am 01.Mai.2013 | 17:55 Uhr

Die Firma Osbahr ist einer der ältesten landschaftsgärtnerischen Fachbetriebe Deutschlands. Bereits im Jahre 1876, also etwa 75 Jahre, bevor der Garten- und Landschaftsbau offiziell seinen Namen erhalten hat, plante der Hamburger Gärtner Hans Joachim Osbahr Gartenanlagen und setzte die eigenen Entwürfe um.

Inzwischen in fünfter Generation von Lutze von Wurmb geführt, hinterlässt das Uetersener Unternehmen noch heute seine charakteristischen grünen Spuren in zahlreichen Grünanlagen und bei landschaftsbaulichen Großprojekten.

Dass sich der Fachbetrieb auch intensiv in die Gestaltung des 100 Hektar großen igs-Geländes auf der Elbinsel Wilhelmsburg einbringen würde, war vor diesem Hintergrund für Geschäftsführer Lutze von Wurmb Ehrensache: „Als die Pläne für die igs konkret wurden, haben wir uns fest vorgenommen, dieses außergewöhnliche Projekt mitzugestalten. Und natürlich macht es uns stolz, nach vier Jahren intensiver Arbeit im Inselpark das Fazit ziehen zu können, dass wir an der Entstehung der igs maßgeblich mitgewirkt haben“, sagt Lutze von Wurmb - und übertreibt dabei nicht.

Denn kein anderer Garten- und Landschaftsbaubetrieb hat auf der igs mehr Projekte geplant und umgesetzt als das Uetersener Traditionsunternehmen. Allein 14 der insgesamt 80 Themengärten, die den Besucher der Schau durch verschiedene Klima-, Kultur- und Vegetationszonen der Erde führen, haben die Uetersener gebaut. Allen voran die fünf Gärten in den „Naturwelten“, die auf künstlerische und futuristische Weise den Kontrast zwischen Natur und sich entwickelnder Natur zeigen. Im Themenbereich „Gärtnern auf dem Mars“ zum Beispiel, ist eine rote, lavahaltige Karstlandschaft zu sehen, durch die sich junge Pflanzen ihren Weg bahnen. Auch drei Themengärten in den „Wasserwelten“ stammen von Lutze von Wurmb und seinen Mitarbeitern, die seit 2009 permanent in Wilhelmsburg im Einsatz sind. „Der personelle Aufwand für derartige Projekte ist natürlich enorm. Deshalb sind wir auch immer auf der Suche nach qualifizierten Landschaftsgärtnern und Baumpflegern, die langfristig in unserem Betrieb arbeiten möchten. Außerdem bilden wir seit fast 50 Jahren Nachwuchskräfte im Garten- und Landschaftsbau aus“, sagt der Geschäftsführer. Zurzeit beschäftigt die Osbahr GmbH in Uetersen 60 feste Mitarbeiter, rund 35 von ihnen sind in die Arbeiten für die igs involviert. Sie stellten in der vergangenen Woche auch den Themengarten „Vers um Vers“ fertig, den der landschaftsgärtnerische Fachbetrieb zu großen Teilen gesponsert hat. Den Mittelpunkt des Gartens, der zum Verweilen und Lesen einladen soll, bilden große Bücherstapel. Als Sitzgelegenheiten dienen Stühle in Form von Buchstaben.

Neben den Themengärten gehen auch der komplette Bau und die Gestaltung des Haupteinganges und des Westeinganges der igs auf das Konto von Osbahr. Am Westeingang übernimmt das Unternehmen außerdem während der gesamten Ausstellungsdauer die Begrünung und die Grünpflege. Allein 42000 Frühblüher und 15000 Stauden haben die Gartenexperten aus Uetersen hier in der vergangenen Woche gepflanzt. Der Einsatz auf der igs ist für den Chef und seine Mitarbeiter aber noch lange nicht zu Ende. An den 171 Gartenschautagen werden sie regelmäßig auf dem Schaugelände der igs unterwegs sein und dafür sorgen, dass sich ihre grünen Baumwerke in einem einwandfreien Zustand befinden.

„Das größte Lob für uns ist und bleibt immer noch die Begeisterung und Zufriedenheit der Ausstellungsbesucher“, so das Fazit von Lutze von Wurmb.

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