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Jahreshauptversammlung : Hölck: SPD als Korrektiv wichtig

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Der Bürgermeister scheint sich entschlossen zu haben, alles was wir in der Vergangenheit erarbeitet haben, mit Füßen zu treten.“ Mit diesen und noch deutlicheren Worten hat Dr. Boris Steuer, Fraktionssprecher der Haseldorfer Sozialdemokraten, seinem Unmut über das politische Klima in der Gemeinde Ausdruck verliehen. „Ich mache mir ernsthaft Sorgen um das Dorf“, ergänzte er während der Jahreshauptversammlung im „Haseldorfer Hof“.

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erstellt am 23.Nov.2014 | 21:55 Uhr

Unter der Federführung von Amtsvorgänger Bürgermeister Heinz Lüchau habe es eine gute, konstruktive Zusammenarbeit mit Haselau und Hetlingen gegeben. Auch die Verwaltungsgemeinschaft mit Uetersen habe gut funktioniert. „Wir als Sozialdemokraten haben uns deshalb klar positioniert: Wir würden uns freuen, wenn der Vertrag mit Uetersen weitergeführt wird“, unterstrich Steuer. Die drei Gemeinden der Haseldorfer Marsch könnten nur in ihrer Gemeinschaft zum Wohl der Bürger wirken. Der Fraktionschef erwähnte beispielhaft die Themen Straßenbau, Ausbau des Breitbandnetzes, die Kita und die Schule.

Positiv sei die Exisitenz des Amtsausschusses – ein Verdienst von Bürgermeister a.D. Lüchau. In seinem Bericht ging der Fraktionsvorsitzende auf das bezahlte Gutachten ein, das kürzlich die Arbeit des Bauhofes bewertet hatte. „Der Betrieb ist personell und maschinell gut aufgestellt. Nur bei der Arbeitsplanung gab es Beanstandungen, der rote Faden fehlt“, fasste er zusammen. Verbesserungsvorschläge dürften heute Abend im Bauausschuss thematisiert werden. Auch Vorsitzender Thomas Hölck bedauerte, dass sich das Miteinander derart negativ entwickelt hat: „Die SPD-Haseldorf ist als Korrektiv wichtiger denn je“, sagte er. Mit einem Augenzwinkern verteilte der Landtagsabgeordnete Schokolade mit beruhigenden Zusatzstoffen an seine Parteifreunde –für die nächste Gemeindevertretersitzung. Franktionssprecher Steuer sowie vier Neumitglieder bedachte er mit Weinpräsenten. Die Neuen sind „alte Hasen“, die bisher den SPD-Ortsverein Haselau bildeten. Mit jetzt vier Mitgliedern ist der Verein zu klein, um eigenständig zu arbeiten und wurde deshalb auf Anregung des Kreisverbandes mit dem Haseldorfer Verein zusammengeführt. „Wir wollen uns das gute Miteinander in Haselau zum Vorbild nehmen“, so Hölck.

Breiten Raum nahmen Neuwahlen ein. Zur Disposition stand der gesamte Vorstand. Vorsitzender Hölck, seine Stellvertreterin Dr. Heike Meyer-Schoppa und Kassenwart Dr. Frank Schoppa wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Zur Schriftführerin wählte die Versammlung Marina Hölck. Als Beisitzer wurde Rolf Lange wiedergewählt. Zusätzlich zählen Bianca Rehage und der Haselauer Ernst Struck zum erweiterten Vorstand. Mit einem gemütlichen Beisammensein ließen die Sozialdemokraten den Abend ausklingen.

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