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Feuerwehr Haseldorf : Höchststand an aktiven Kameraden

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auf einen Höchststand ist die Mitgliederzahl der Freiwilligen Feuerwehr Haseldorf gewachsen. 51 aktive Kameraden versehen dort ihren Dienst, zwei mehr als vor einem Jahr. „So viele hatten wir in den sechs Jahren meiner Amtszeit noch nicht“, sagte der Wehrführer Ingo Wittke während der Jahresversammlung am Freitag.

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erstellt am 10.Jan.2016 | 21:32 Uhr

Die Zahl der Einsätze sank dagegen von 27 auf 25. Den größten Anteil bildeten zehn technische Hilfeleistungen. Die Blauröcke mussten außerdem zu drei Kleinbränden ausrücken, unter anderem im Altenheim. Viermal leisteten sie Löschhilfe in Nachbargemeinden. Der SPD-Landtagsabgeordnete und Finanzausschussvorsitzende Thomas Hölck lobte: „Die Feuerwehr in Haseldorf ist eine Erfolgs-Story. So eine gute Altersstruktur und Vielzahl an Kameraden gibt es relativ selten.“ Einige Wehren in Schleswig-Holstein hätten erhebliche Probleme, Nachwuchs zu finden. Er richtete Dank an die Haselauer Jugendfeuerwehr, die auch die Haseldorfer Kinder ausbildet. „Was dort für die Nachwuchskräfte geleistet wird, ist enorm“, betonte Hölck. Mit Arne Jürgs, Finn Wiemer und Finn Voß begrüßte Wittke drei ehemalige Mitglieder der Jugendgruppe in der aktiven Wehr. „Ich bin stolz auf mein Team“, sagte er. Den Zusammenhalt so verschiedener Menschen zu sichern, sei für einen Wehrführer nicht immer einfach. „Dafür braucht man viel Fingerspitzengefühl“, so Wittke. Er habe den Eindruck, dass ihm diese Herausforderung gelungen sei.

Besonders freue er sich über drei Entwicklungen: Die jungen Leute zeigen großes Interesse an dem Dienst in der Feuerwehr. Während der sechs Jahre seiner Amtszeit ereignete sich kein Unfall. Die anderen Führungskräfte unterstützten ihn tatkräftig. „Ohne die geht es nicht“, sagte Wittke.

Der Fachwart für die Ausbildung, Jörg Wulff, beklagte sich über lange Wartelisten für Lehrgänge auf Landesebene. Im Kreis Pinneberg nahmen die Kameraden an acht Kursen teil. Zudem belegten sie Spezialausbildungen.

Hölck sicherte den Kameraden die Finanzierung ihrer Arbeit zu. „Was notwendig ist für den Brandschutz, wird auch bezahlt. Es dient dazu, dass ihr gesund nach Hause kommt“, sagte er. Bürgermeister Uwe Schölermann berichtete, dass die Gemeinde in diesem Jahr 110000 Euro für die Feuerwehr ausgeben werde. Über den Kauf eines neuen Einsatzfahrzeugs und den Bau eines neuen Umkleidetrakts werde die Politik nachdenken. Wann die Projekte umgesetzt werden, sei aber noch offen.

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