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Vorschlag der SPD : Hochzeitswald für die Hochzeitsstadt

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Rund zehn Prozent, etwa 155000 Hektar (1550 Quadratkilometer), der schleswig-holsteinischen Landesfläche sind von Wald bedeckt. Schleswig-Holstein ist damit das waldärmste Flächenland Deutschlands.

shz.de von
erstellt am 27.Nov.2011 | 20:27 Uhr

Das war früher einmal anders, als eine dichte Waldlandschaft das Land zwischen den Meeren prägte.

Wald dient dabei neben der Produktion von Holz der Erholung, Umweltbildung und dem Naturschutz. Es gebe also genug gute Gründe, pfleglich mit ihm umzugehen, sagt die SPD. Die Uetersener Sozialdemokraten wissen um den Wert ihres Stadtwaldes, dem Museumsgelände Langes Tannen. Und sie wollen einen kreativen Beitrag dafür leisten, dass die Waldfläche in Langes Tannen wachsen kann.

Seine Frau Gisela sei es gewesen, die die Idee eines Hochzeitswaldes auf der von der Stadt kürzlich erworbenen Fläche bei Langes Tannen in die Fraktion eingebracht habe, benennt Fraktionschef Ingo Struve gerne die Urheberin des Vorschlages, der fraktionsintern auf großen Zuspruch gestoßen sei.

Ein Hochzeitswald ist eine in vielen Städten und Gemeinden verbreitete Gelegenheit für Brautpaare, einen Baum auf einer bestimmten Fläche zu pflanzen. In Uetersen, der Hochzeitsstadt des Nordens, gibt es einen solchen Wald noch nicht. Ihren Vorschlag, den Hochzeitswald auf dem mehr als 10000 Quadratmeter großen Areal einzurichten, möchte die SPD-Fraktion demnächst in den zuständigen Fachausschuss einbringen und dort darüber beraten lassen. Nach Vorstellungen der SPD sollen die Mitarbeiter des Baubetriebshofes für Brautpaare, die gerne einen Baum pflanzen möchten, geeignete Hölzer, also heimische Hölzer, auswählen. Gemeinsam mit dem Brautpaar soll der Baum dann gesezt werden.

Weil in Uetersen jährlich rund 300 Trauungen stattfinden, könnte schon in zehn Jahren ein stattlicher Baumpark entstanden sein, der dann, langsam, zu einem wertvollen Laubwald heranreift.

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