zur Navigation springen

Bebauung Sportplatz Friedlandstraße : Hochwertiges Wohnen im Zentrum

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eine hochwertige Wohnanlage mit 124 Wohneinheiten (Mietung und Eigentum) für einkommensstarke junge Familien und Singles sowie gut situierte ältere Menschen soll auf dem Sportplatzgelände Friedlandstraße nach Verlegung des FCU-Sportplatzes an den Großen Moorweg entstehen.

shz.de von
erstellt am 05.Mai.2013 | 19:01 Uhr

In dem Vorentwurf für das Bauleitverfahren hat der Investor, die Henstedt-Ulzburger Grundstücksgesellschaft Manke, durch Architekten eine Idee vorgelegt, die von dem Bauausschussvorsitzenden Henry Stümer im Rahmen des jüngsten CDU-Stammtisches als „richtig schönes Vorzeigeobjekt“ und etwas „ganz Besonderes“ bezeichnet wurde. Vorgesehen sind Mehrfamilienhäuser mit bis zu vier Vollgeschossen, dreigeschossige Reihenhäuser (oberstes Geschoss als Staffelgeschoss) und im Norden des Projektgebietes vier Stadtvillen mit jeweils acht bis 16 Wohneinheiten. Die Grundidee des städtebaulichen Entwurfs ist eine „grüne Quartiersmitte“. Die Erschließung erfolgt über eine in einen Erschließungsring übergehende Stichstraße von der Friedlandstraße aus. Die Quartierstraße umrundet die „grüne Mitte“ im Zentrum des Quartiers und soll im weiteren Verlauf ein nördlich gelegenes Grundstück erschließen.

Vorgesehen ist, alle Gebäude um die zentrale Erschließung zu gruppieren und energetisch optimal süd-westlich auszurichten. Die Gebäudestellung soll nicht streng geometrisch ausgerichtet sein und die Fassaden sollen die Ränder der „grünen Mitte“ aufnehmen. Vorgesehen ist, die Wärmeversorgung in Zusammenarbeit mit der unweit entfernten Meldorfer Papierfabrik über in dem Unternehmen anfallende Restwärme sicherzustellen. Die „grüne Mitte“ des Wohnquartiers ist als öffentliche Grünfläche mit Kinderspielplatz und Anlagen zur Versickerung beziehungsweise gedrosselten Ableitung des Niederschlagswassers gedacht. Die privaten Pkw-Stellplätze (ein Stellplatz pro Wohneinheit) werden in Tiefgaragen untergebracht. Überlegungen bestehen, dass in Zusamnmenarbeit mit den Tornescher Stadtwerken ein Carsharing angeboten wird. Die Grünen-Politiker enthielten sich bei der Beschlussfassung zum Aufstellungsbeschluss für den B-Plan 81 „Alter Sportplatz“. Allen Fraktionen war wichtig, dass im städtebaulichen Erschließungsvertrag, der mit dem Unternehmen Manke geschlossen wird, das vorgelegte Bebauungskonzept rechtlich gesichert wird.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert