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Uetersener Nachrichten

19. August 2017 | 04:23 Uhr

Hallenfußball : Hochklassiger Hallenkick

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Etwas kurios war es schon, dass der TSV Buchholz 08 ausgerechnet im Finale des „2. Rosen-Cups“ seinen höchsten Turnier-Sieg feierte: Nach Toren von Philipp Greve, Andre Müller, Julian Künkel und erneut Müller bezwang der Hamburger Oberligist den klassentieferen TuS Osdorf (Landesliga) im Endspiel mit 4:0.

Zuvor hatten die Buchholzer bei dem stark besetzten Hallenfußballturnier des TSV Uetersen als einziges Team die Vorrunde ungeschlagen überstanden. Im Halbfinale benötigten die Niedersachsen allerdings auch etwas Glück, um ihren Oberliga-Rivalen SV Rugenbergen aus dem Weg zu räumen. Hier behaupteten sie sich nach einem 1:1 erst im Neunmeterschießen mit 3:2.

Besser zielte der Titelverteidiger beim anschließenden Neunmeterschießen um den dritten Platz: Gegen den Landesligisten Wedeler TSV triumphierte Rugenbergen mit 2:0. Im Vorjahr hatte Rugenbergen die erste Auflage des Rosen-Cups gewonnen, als es im Finale die 1. Uetersener Herren mit 3:2 schlug. In diesem Jahr musste die 1. Mannschaft des Gastgebers bereits nach der Vorrunde die Segel streichen. Gegen den VfR Horst (aus Schleswig-Holsteins Verbandsliga) legte der Lokalmatador mit einer 1:2-Niederlage einen klassischen Fehlstart hin; Parvis Sadat-Azizi gelang nur der zwischenzeitliche Ausgleich. Gegen Buchholz liefen die Rosenstädter früh einem 0:2-Rückstand hinterher. Zwar egalisierten Eddy-Morton Enderle und Christian Förster zwischenzeitlich zum 2:2 – doch der spätere Turniersieger antwortete mit zwei blitzsauber herausgespielten Toren, die aus TSV-Sicht einen 2:4-Endstand bedeuteten.

Gegen den Landesliga-Rivalen VfL Pinneberg II drohte die dritte Niederlage, doch Eddy-Morton Enderle rettete mit seinem 1:1 in der Schlussminute das Remis. Und in ihrem letzten Turnierspiel konnten die Uetersener sogar noch den ersten Sieg feiern: Gegen den Staffel-Rivalen Wedel, der allerdings schon für das Halbfinale qualifiziert war, nagelte Maik Stahnke den Ball zum 1:0-Endstand unter die Latte.

TSV-Cheftrainer Peter Ehlers verfolgte die Spiele von der Tribüne aus (Co-Trainer Frank Weche stand verantwortlich an der Bande). Weil die Uetersener in diesem Winter schon bei ihren vorherigen drei Turnier-Teilnahmen in Wedel, Horst und Pinneberg den Sprung ins Halbfinale verpasst hatten, als Peter Ehlers selbst die Verantwortung trug, sagte der Coach mit einer Portion Galgenhumor: „Nun wissen wir wenigstens, dass es nicht am Trainer liegt ...“

Das frühe Uetersener Ausscheiden tat der Stimmung in der LMG-Halle keinen Abbruch: Die zahlreich erschienen Zuschauer sahen Hallenfußball auf hohem Niveau und ein von den TSV-Offiziellen perfekt organisiertes Turnier.

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erstellt am 12.Jan.2014 | 19:47 Uhr

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