Fußball : HMTV siegt 5:1 in Heist

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Im Mai hatten die 1. Herren des TSV Heist (Abstieg aus der Kreisliga in die Kreisklasse) und die 1. Männer des Hetlinger MTV, die im Gegenzug aufstiegen, quasi die Plätze getauscht. Am Sonntag kreuzten die beiden Teams in der 1. Runde des Oddset-Pokals die Klingen und die Hetlinger zogen mit einem 5:1-Kantersieg in die 2. Runde ein. „Das Ergebnis ist allerdings viel zu deutlich ausgefallen“, so TSV-Trainer Ingo Jopp, der betonte: „Wir haben über einen langen Zeitraum gut mitgespielt!“

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27. Juli 2015, 19:00 Uhr

HMTV-Coach Jonas Hübner war dagegen mit der Leistung seines Teams überhaupt nicht einverstanden: „Unser Auftritt in der ersten Halbzeit war als Schulnote eine glatte 6 ‒ erst nach der Pause haben wir eine halbe Stunde lang gut gespielt!“ So war an der Hamburger Straße lange kein Klassenunterschied erkennbar. Symptomatisch für das fehlerbehaftete Spiel der Gäste war, dass ein Rückpass von Jonas Thomsen im eigenen Netz landete ‒ dieses Eigentor zählte allerdings zum Glück für die Hetlinger nicht, da der Ball zuvor bereits die Seitenauslinie überschritten hatte (25.).

Kurz vor der Pause gingen die Hausherren aber in Führung, als Heiko Jedamski einen Pass von Rafael Vazquez verwertete (44.). „Das war zu diesem Zeitpunkt auch verdient, weil wir gut dagegen gehalten und Fußball gespielt haben“, urteilte Jopp. Nach dem Seitenwechsel agierten die Hetlinger druckvoller. Nach einem Heistmer (!) Einwurf ging Marvin Looks dazwischen und passte in die Tiefe zu Marco Hein, der trocken zum 1:1 einschob (54.). „Dann haben wir die Ordnung verloren“, gab Jopp zu. Nach einem langen Gäste-Freistoß unterlief TSV-Torwart Kevin Krepele den Ball, so dass Jesse Plüschau zum 1:2 einköpfen konnte (65.). Nachdem Vazquez den möglichen Ausgleich verpasste, konnte Krepele nach einem Lattenschuss von Moritz Bär den Abpraller nicht festhalten, woraufhin Looks zum 1:3 abstaubte (68.).

Obwohl Looks nach Plüschaus Pass auf 1:4 erhöhte (70.), hätte es noch einmal eng werden können: „Wir haben den Heistmern noch vier gro- ße Torchancen gestattet ‒ das war ein Spiel mit dem Feuer“, wusste Hübner. Martin Brügmann und Vazquez hatten aber kein Zielwasser getrunken, während Julian Moldenhauer auf der Gegenseite nach einem Konter den 1:5-Endstand herstellte. „Es hätte auch 4:6 ausgehen können und ich habe viele positive Dinge gesehen“, war Jopp nicht unzufrieden, während Hübner urteilte: „Das war ein hartes Brot!“

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