Jahresversammlung : HMTV punktet mit neuen Angeboten

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Eine Erfolgsbilanz hat der Vorstand des Hetlinger MTV auf der Jahresversammlung gezogen und gleichzeitig die „Mannschaften des Jahres“ geehrt. In den Vorstand rückte Robert Wieber, Gründer der neuen Floorballgruppe, als stellvertretender Vorsitzender. Er löst Henrik Vincke ab, der nicht wieder kandidierte. Wiedergewählt wurden das Damentrio im Vorstand: Schriftführerin Ulrike Grapp, Kassenwartin Daniela Reese und stellvertretende Vorsitzende Sylvia Koopmann.

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25. Februar 2013, 21:25 Uhr

„Mit 110 Jahren sind wir zwar einer der ältesten Vereine im Kreis und dennoch bemüht, neue Sportarten anzubieten“, sagte Vereinschef Volker Drüner in der Mehrzweckhalle. Im vergangenen Jahr seien Zumba und Floorball hinzugekommen. Der Zuspruch sei enorm, die Mitgliederzahl (625) allerdings konstant. Im neuen Jahr sei geplant, das Spielfeld der Beachvolleyballer parallel zum Deich zu verlegen und den Schulhof als Kleinfeldplatz zu nutzen.

Die vier erfolgreichsten Mannschaften des Vorjahres wurden angeführt von den 1. Tennisjunioren mit Jesse Plüschau, Finn Lüneburg und Jan Wenzel, die Staffelmeister geworden sind. Medaillen gab es auch für die E-Junioren der Fußballsparte mit ihrem Trainer Imed Beltifa für den Gewinn der Herbstmeisterschaft. Bei den Tischtennisspielern haben die 2. Herren mit Mannschaftsführer Günther Weich den Aufstieg aus der „Deichliga“ geschafft, während den 30er-Damen der Tennissparte sogar der Sprung in die Bezirksliga gelungen ist. Für langjährige Vereinszugehörigkeit bekamen Ursula Wetzel (25 Jahre), Volker Drunter und Henrik Vincke (beide 40 Jahre) die Ehrennadeln vom Vorstand überreicht.

Kassenwartin Reese kam zum Ergebnis, dass bei Ausgaben von 860000 Euro nur 76000 Euro in die Vereinskasse geflossen seien. Dazu Vorsitzender Drüner: „Wir müssen Jahr für Jahr auf unsere Rücklage zurückgreifen, was auf Dauer nicht gutgehen kann.“ Ein Selbstgänger waren zwei Satzungsänderungen, wonach der bisherige Ältestenrat abgeschafft und nunmehr auch fixiert wird, dass ehrenamtlich Tätigen eine Aufwandsentschädigung nach dem Einkommenssteuergesetz gewährt werden kann.

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