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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 21:55 Uhr

Fußball : Hinrichsen-Elf weiter makellos

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit einem 2:1 im Derby bei den 1. Männern des Moorreger SV gewannen die 1. Herren des Heidgrabener SV auch ihr fünftes Saisonspiel in der Kreisliga 8 und halten als einziges Team Schritt mit dem torhungrigen Spitzenreiter 1. FC Quickborn. Der Sieg am Himmelsbarg war laut HSV-Coach Ove Hinrichsen „verdient“, da es „90 Minuten Einbahnstraßen-Fußball in Richtung MSV-Tor“ gab. „Heidgraben hatte mehr Spielanteile, besaß die reifere Spielanlage und hat verdient gewonnen“, sagte MSV-Coach Arne Frank.

shz.de von
erstellt am 01.Sep.2014 | 19:21 Uhr

Die Hausherren standen tief und lauerten auf Konter. Diese Taktik wäre beinahe aufgegangen: In der fünften Minute bot sich Marvin Hoffmann nach Paul Sarapatas Pass von rechts eine Großchance – er jagte den Ball aber über die Latte. Danach spielten aber fast nur noch die Gäste, die nach 20 Minuten auch in Führung gingen: Bei einem langen Pass von Erkan Karakas kam MSV-Keeper Ramon Rätz aus seinem Tor heraus, konnte den Ball aber nicht festhalten; so schob Mark Zipp zum 0:1 ein.

Bei einem ihrer wenigen Vorstöße reklamierten die Moorreger nach einer halben Stunde auf Elfmeter: Sven Robin Mewes spürte einen Tritt in seine Hacke, als er in den Gäste-Strafraum eindrang. Schiedsrichter Kai Seeliger (TSV Holm), ein angenehm entspannter Spielleiter, entschied aber auf Weiterspielen. Kurz vor der Pause gab es einen Freistoß für die Heidgrabener. MSV-Libero Martin Skowronek eilte zurück, um sich auf die Torlinie zu stellen. In diesem Moment schoss Philippe Schümann bereits und obwohl der Ball genau auf den Torwart kam, hielt ihn Rätz nicht fest, sondern wehrte ihn unglücklich nach vorne ab. Jesse Jacobsen netzte aus fünf Metern ein und das 0:2 zählte, weil Skowronek das Abseits aufgehoben hatte (43.).

Trotz der beiden unglücklichen Aktionen fand Frank lobende Worte für Rätz: „Er hat sich dadurch nicht verunsichern lassen, sondern in der zweiten Hälfte eine ruhige und souveräne Leistung gezeigt!“ Hinrichsen empfand es als notwendig, sich für die Darbietung im zweiten Durchgang „bei den Zuschauern zu entschuldigen“, was er wie folgt erklärte: „Die eine Mannschaft wollte nicht, die andere musste nicht mehr ...“ Mit dem letztgenannten Team meinte er seine Elf, die sich den Ball immer wieder in der eigenen Spielfeldhälfte hin und her spielte. Nur nach einigen langen Pässen der Gäste kam etwas Gefahr auf; ein Zipp-Tor zählte nicht, da Zipp laut Schiedsrichter-Assistent „mit der Fußspitze im Abseits“ war.

In der Schlussminute eroberte Ole Kosmol den Ball und bediente von rechts Hoffmann, der nach einer Körpertäuschung aus zehn Metern zum 2:1-Endstand verkürzte. Yannick Sippel bekam noch ein Sonderlob von Hinrichsen.

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