Handball : Himborn schlägt Alarm

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Bereits am Sonnabend, 7. Januar, steht für die 1. Herren des TuS Esingen das erste Pflichtspiel in 2012 an: Dann gastieren sie bei der SG Hamburg-Nord II (Anwurf: 16 Uhr in der Sporthalle des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums am Tegelsbarg in Hamburg-Poppenbüttel).

shz.de von
04. Januar 2012, 20:20 Uhr

Mit der derzeitigen Trainingssituation ist Jan-Henning Himborn allerdings nicht zufrieden: „Es läuft etwas träge an – einige Spieler sind noch im Urlaub, krank oder angeschlagen“, so der TuS-Trainer, der betonte: „Die Tage, an denen ich einmal auf den kompletten Kader zurückgreifen kann, kann ich momentan wirklich an einer Hand abzählen!“ Gefragt, ob seine Spieler denn schon den „Weihnachts-Speck“ abtrainieren konnten, entgegnete Himborn, leicht gequält lächelnd: „Dafür müssten sie zum Training erscheinen ...“

Himborn gibt zu, dass ihn die derzeitige Situation „etwas nervt“ und „der Erfolg dadurch auf der Strecke bleibt“. Wahrscheinlich sind der noch verlustpunktfreie Spitzenreiter HG Hamburg-Barmbek und die zweitplatzierte HG Norderstedt, die erst einmal verlor (zum Auftakt mit 25:27 gegen Barmbek), dem Tabellen-Vierten Esingen in diesen Punkten ein kleines Stückchen voraus: „Wir haben nicht die herausragenden Einzelspieler, wie sie die Barmbeker haben“, so Himborn, der weiß: „Bei uns muss das Kollektiv stimmen – und das ist natürlich schwer, bei einer geringen Trainingsbeteiligung aus den verschiedensten Gründen!“ Ein weiteres Esinger Manko ist es, dass, wenn es in einer Partie Spitz auf Knopf steht, oftmals ein Akteur fehlt, der vorangeht und seine Mitspieler mitreißt: „Es fehlt sicherlich noch an Führungsspielern in unserer Mannschaft – und das ist momentan auch der Unterschied zu den Top-Teams der Liga“, so Himborn.

Zu- oder Abgänge im Winter gab es nicht. Dennoch klagte Himborn: „Zurzeit sind die Umstände nicht die besten, denn es bestimmen viele Faktoren wie Verletzungen, Krankheiten, Beruf und Ausbildung die Trainingsbeteiligung – und da gibt es momentan relativ viele Schwierigkeiten!“ Somit sind die Tornescher zurzeit „von einem optimalen Training etwas entfernt“, so Himborn, der „im Training und auch in den Spielen viel improvisieren muss“. Hoffentlich findet der Coach für die Hamburg-Liga-Partie beim Drittletzten Hamburg-Nord II die richtige Mischung!

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