Veranstaltung für Eltern : Hilfe, mein Kind pubertiert!

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Schulvereine unterstützen die Lehrerschaft in der Regel bezüglich der Öffentlichkeitsarbeit und des Marketings. Auch an der Rosenstadtschule gibt es einen solchen Verein, dem in der Regel aktive Eltern angehören. Solche, die ganz besonders überzeugt von „ihrer“ Bildungseinrichtung sind, das Profil für gut und erhaltenswert befunden haben.

shz.de von
07. Februar 2013, 19:48 Uhr

Unter anderem weist das Profil der Uetersener Grund- und Regionalschule auf den „Lern- und Lebensraum“ – nicht nur für Schüler – hin. Auch Eltern werden zuweilen diesbezüglich angesprochen.

So auch mit dem Vortrag „Hilfe, mein Kind pubertiert!, Chancen und Risiken einer bewegten Zeit“, der am Mittwoch, 27. Februar, von Heike Kühl-Frese in der Pausenhalle der Schule gehalten wird. Die Dozentin arbeitet am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH). Der Eintritt ist frei.

Die Vortragende wird von 20 Uhr an über die Pubertät selber als eine Phase des Wandels, der Veränderung und der Entwicklung von Jugendlichen auf dem Weg zum Erwachsenwerden sprechen.

Die Abgrenzung, die Jugendliche in dieser Zeit üben, wird ebenfalls ein Thema sein. Diese ist nämlich mit einigen Risiken verbunden. Wenn sich die Kinder von ihren Eltern lösen, wird der Konsum von Alkohol und Nikotin ein Thema. Auch suchen die Mädchen und Jungen während der Pubertät den Kontakt zu Menschen, die sich dem elterlichen Einfluss entziehen. Zuweilen werden auch andere, riskante Verhaltensweisen sichtbar, die die Abgrenzung des Kindes zum Elternhaus unter Beweis stellen.

Die vielfach bekannten Machtkämpfe, Ungeduld und gegenseitigen Schuldzuweisungen sind ferner Beispiele für eskalierende Konflikte innerhalb der Familie. Man kennt das doch alles... Aber dennoch vollzieht sich die langsame Trennung vom Elternhaus nur sehr selten ohne verbale Auseinandersetzungen. Ohne plötzliche Attacken. Ohne Risiko.

Für Eltern stellen sich in dieser Phase daher nach wie vor neue Aufgaben und Herausforderungen. Auch weiterhin müssen sie ihre heranwachsenden Kinder begleiten und ihrer elterlichen Verantwortung gerecht werden.

Die Dozentin wird versuchen, den betroffenen Eltern Informationen zu vermitteln, mit denen diese zu neuen Einsichten gelangen. Dabei werden auch Konfliktlösungsstrategien aufgezeigt.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, am Ausgang wird um eine Spende gebeten. Mithilfe dieser Einnahmen finanziert der Schulverein weitere Projekte im Sinne der Schule.

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